Darum gehts
- Lucy Stemp (19) seit 30. Mai in Frankreich vermisst
- Letzte Sichtung im Pariser Stadtteil Bercy nach Musikfestival
- Interpol und Behörden suchen, Familie sehr besorgt um Sicherheit
Seit über einer Woche fehlt von der jungen Britin Lucy Stemp (19) jede Spur. Interpol, die britische Botschaft sowie die französischen Behörden stehen in engem Austausch und versuchen derzeit gemeinsam die Vermisste zu lokalisieren und sie sicher nach Hause zu bringen. Der letzte Kontakt zur Familie war am 30. Mai, seither gilt Lucy als vermisst.
Die Ermittler rekonstruieren Lucys Weg: Vom Musikfestival in der Stadt Brest reiste sie in die Hauptstadt Paris. Im Stadtteil Bercy verliert sich ihre Spur. Zwar gab es dort eine mutmassliche Sichtung, doch seither fehlt von der 19-Jährigen jedes Lebenszeichen.
«Sie ist meine Stieftochter und sehr verletzlich»
Ihre Familie zeigt sich tief besorgt. Der Stiefvater von Lucy Stemp sagte gegenüber der britischen Zeitung «Mirror»: «Sie ist meine Stieftochter und sehr verletzlich.»
Die Familie befürchtet, dass Lucy nicht in der Lage ist, ihre Rückreise selbständig zu organisieren. Inwiefern genau die 19-Jährige «sehr verletzlich» ist und offenbar auf Hilfe angewiesen ist, bleibt unklar.
Das britische Aussenministerium hat sich bereits eingeschaltet. Die Behörde zur britischen Zeitung «Sun»: «Wir unterstützen die Familie eines britischen Staatsbürgers, der in Frankreich als vermisst gemeldet wurde, und stehen in Kontakt mit den örtlichen Behörden.»