Run auf Whatsapp-Benutzernamen
Diese vier Fehler solltest du vermeiden

Seit kurzem reservieren Whatsapp-User weltweit ihren Wunschnamen im Messenger. Bei Milliarden Konkurrenten sind gute Namen schnell vergriffen. Die besten Tipps, um doch noch einen zu finden und häufige Stolperfallen zu vermeiden.
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Wer schnell ist, sichert sich noch einen kurzen Namen. Die Reservierung läuft seit dieser Woche – wer zögert, guckt in die Röhre.
Foto: Tobias Bolzern

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seit dem 29. Juni können Whatsapp-Nutzer persönliche Benutzernamen reservieren
  • Die besten Namen sind schnell vergriffen, kreative Tricks helfen bei der Suche
  • Namen: 3 bis 35 Zeichen, keine Domains, seltene Endungen aber möglich
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Tobias BolzernRedaktor Digital

@peter ist weg, @maria auch und sogar @mandarinli. Seit Montag können die drei Milliarden Whatsapp-Nutzer ihren Wunschnamen im Messenger reservieren – und die kurzen, guten, sogenannten «Handles» verschwinden ratzfatz.

Whatsapp hat die Reservierung am Montag, 29. Juni, für Nutzer weltweit geöffnet, wie Betreiberin Meta im Blog erklärt. Wer sich jetzt einen Namen sichert, kann ihn nutzen, sobald Whatsapp die Funktion noch in diesem Jahr freischaltet. Wieso es überhaupt Nutzernamen gibt? «Manchmal möchtest du einfach chatten, ohne jemandem deine Nummer geben zu müssen», begründet Whatsapp die Lancierung der Funktion. Genau das soll der Benutzername lösen: egal ob im Elternchat des Fussballteams oder beim Plausch mit dem neuen Nachbarn.

Allerdings zeigt ein Blick-Test auf der Redaktion: vor allem bei iPhone-Nutzern wurde die Funktion freigeschaltet – viele Android-User müssen noch warten.

Tipps für die Namenssuche

Die Regeln sind simpel: Namen brauchen zwischen drei und 35 Zeichen und dürfen weder mit www. beginnen noch auf eine Domain-Endung wie .com enden. Weniger geläufige Domain-Endungen wie .io können jedoch registriert werden. Ist der Wunschname bereits weg, können nachfolgende Kniffe helfen:

  • Die Vokaldiät streicht Selbstlaute aus langen Namen: @mintwolke wird @mntwlk
  • Präfixe wie @hoi.anna oder @sali.luca wirken nahbar und bleiben trotzdem kurz
  • Punkttrick kombiniert zwei Wörter zu @mint.wolke oder @stein.pfad
  • Eine Zahlenkombination anhängen: @mintwolke81387 ist zwar wenig elegant, aber fast immer frei

Diese Fehler solltest du vermeiden

Wem vor allem die Anonymität wichtig ist und darum auch nicht gerne die eigene Handynummer an andere weitergibt, sollte folgende Fehler vermeiden.

  1. Den kompletten Vor- und Nachnamen zu wählen, also zum Beispiel @hans.muster
  2. Den gleichen Namen wie auf Instagram oder Tiktok zu wählen. Wer anonym bleiben will, verrät sich damit selbst. Eine Suche genügt und das Gegenüber landet auf deinem Profil
  3. Das Geburtsjahr im Namen. @sandra1988 macht Nutzer zur leichten Zielscheibe für Betrüger, die gezielt nach Alter selektieren
  4. Der Zeichensalat. Namen wie @m_u_s_t_e_r_99 sind umständlich und kaum diktierbar

Zudem lohnt sich ein Blick in die Einstellungen: Ein öffentliches Verzeichnis wird es nicht geben, keine Autocomplete-Vorschläge – Fremde brauchen also den exakten Usernamen, um jemanden zum ersten Mal zu kontaktieren. Zusätzlich lässt sich ein optionaler Schutz aktivieren: ein Key, ohne den niemand eine erste Nachricht schicken kann.

Aktiviert man die Funktion, können einem Leute nur dann schreiben, wenn sie den zuvor definierten Key kennen.
Foto: Screenshot

Doch nicht alle wollen anonym bleiben. Creatorinnen, Youtuber, Kleinunternehmen und Organisationen setzen auf das Gegenteil: einen Namen, der über alle Plattformen hinweg wiedererkennbar ist. Für sie hat Whatsapp die Option reserviert, den bestehenden Instagram- oder Facebook-Benutzernamen direkt zu übernehmen. Wer nicht offiziell verifiziert ist, geht bei bekannten Namen trotzdem leer aus: Whatsapp hat nach eigenen Angaben Handles von Promis, Behörden und grossen Marken gesperrt: @donaldtrump oder @apple konnten also auch die schnellsten nicht registrieren.

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