«Grösste Gerätewelle»
Heute gibt es beim iPhone-Hersteller gleich zwei Premieren

Apple lädt zur wichtigsten Show des Jahres: Am Mittwoch faltet der Konzern zum ersten Mal ein iPhone. Und eine Premiere gibt es auch für John Ternus als CEO. Was für die Präsentation gesetzt ist, was kommen könnte und was Apple verschiebt: die Übersicht vor der Keynote.
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Premiere Nummer 1: John Ternus führt am 9. September erstmals als neuer CEO durch den Apple-Event.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Erstes faltbares iPhone wird erwartet, Preis ab 2099 Dollar
  • Neuer Konzernchef John Ternus führt erstmals durch die Keynote
  • Basismodell iPhone 18 kommt wohl erst im Frühling 2027
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Tobias BolzernRedaktor Digital

Mittwoch, 19 Uhr Schweizer Zeit. Apple öffnet das Steve Jobs Theater an seinem Hauptsitz in Cupertino. Das Motto für den Anlass: «Surprise and shine». Welche Geräte kommen, verrät der Konzern, wie üblich, nicht. Bestätigt sind bislang nur Datum, Uhrzeit und Slogan.

Doch zwei Premieren zeichnen sich ab. Die eine klappt man auf. Die andere heisst John Ternus (51). Der Ingenieur übernahm am 1. September den Chefposten von Tim Cook, acht Tage später führt er erstmals als neuer Apple-CEO durch eine Keynote. In seiner ersten Botschaft an die Belegschaft kündigte er den Anlass als «phänomenal» an. Das Portal Bloomberg spricht gar vom grössten Produktefeuerwerk der Firmengeschichte. Allerdings soll nicht gleich alles am 9. September verballert werden.

Gilt als gesetzt

Falt-iPhone: Berichten zufolge heisst das Gerät iPhone Ultra. Die Marktforscher von Trendforce erwarten 5,5 Zoll aussen, 7,8 Zoll innen, dazu den 2-Nanometer-Prozessor A20 Pro, zwölf Gigabyte RAM und zwei 48-Megapixel-Kameras. Ein Teleobjektiv fehlt. Entsperrt wird das Gerät per Fingerabdruck statt Face ID. Der Preis startet laut Trendforce bei 2099 bis 2299 Dollar, die grösste Speichervariante knackt eventuell die 3000-Dollar-Marke. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hält das Gerät für das spannendste Apple-Produkt seit Jahren. Das Gerät dürfte es in den Farben Silber/Weiss und Indigo geben. Analyst Ming-Chi Kuo rechnet damit, dass Vorbestellungen für das Falt-iPhone erst im vierten Quartal starten könnten – und möglicherweise zuerst nur in den USA. Das wäre ein Dämpfer.

Das iPhone 17 Pro erhält einen Nachfolger.
Foto: Shutterstock

iPhone 18 Pro und 18 Pro Max: Neue Kameras, neue Farben. Trendforce erwartet 1249 bis 1299 Dollar fürs Pro, 1349 bis 1399 fürs Pro Max. Das wäre wohl ein Aufschlag von 10 bis 20 Prozent. Schuld soll die Speicherknappheit sein, ausgelöst durch KI-Rechenzentren. Leaker Sonny Dickson zeigte zuvor SIM-Einschübe in den Farben Silber, Dark Cherry und Sky Blue. Schwarz fehlte. Neu ist vor allem eine mechanische Blende für die Kamera, die sich verstellen lässt: Das soll mehr Kontrolle über Lichteinfall und die Schärfentiefe bringen. Laut Bloomberg bekommt sie das Pro Max, womöglich gar exklusiv. Vorbestellungen dürften laut der Gerüchteküche erst am Samstag, 12. September starten. In der Regel ist es der Freitag. Doch diese Woche fällt der Freitag auf den 25. Jahrestag der Anschläge in New York vom 11. September 2001. Apple verschob den Termin schon 2015 aus demselben Grund.

Apple Watch Series 12 und Ultra 4: Mark Gurman erwartet kein Redesign, dafür einen schnelleren Chip und ein Keramikgehäuse in Weiss und Dunkelgrau. Dazu überarbeitete Hinweise vor Bluthochdruck. Die Ultra soll Karten und Fotos über Satellit übertragen.

Airpods 5: in zwei Varianten mit und ohne Geräuschunterdrückung.

Möglich

Ein neues Apple TV und ein neuer Homepod Mini, beide mit schnellerem Prozessor für den KI-Assistenten Siri. Dazu der lange erwartete Home-Hub: ein quadratischer Bildschirm (ca. sieben Zoll) für Tisch oder Wand. Gurman erwartet das Gerät zwischen Oktober und Anfang 2027. Ein gutes Indiz: Apple baut derzeit die Zubehörwände in seinen Läden um, laut Gurman zu umfangreich für die blosse Modellpflege.

Später

Das reguläre iPhone 18 fehlt offenbar diesen Herbst. Apple verschiebt das Basismodell auf den Frühling 2027 und trennt damit erstmals die Lancierung von Pro- und Einstiegsgeräten. Auch hier liegt der Grund offenbar bei der knappen Verfügbarkeit von Speicherchips. Airpods mit eingebauter Kamera sollen 2027 folgen. Sie sollen Siri AI Bilder der Umgebung liefern. Ein iPad Mini mit OLED-Bildschirm wird bis Ende Oktober erwartet, ein iMac und ein Macbook Pro mit M6-Chip später im Jahr. Das erste Macbook mit Touchscreen kommt laut Gurman frühestens Ende 2026.

Schon da

Bereits Ende August lancierte Apple per Mitteilung neue Desktop-Rechner. Der Mac Mini mit M6-Chip gibt es hierzulande ab 899 Franken. Apple bewirbt ihn als Dauerläufer für KI. Der Rechner kann KI-Modelle lokal betreiben, ohne Cloud, ohne dass Daten das Haus verlassen. Das Einstiegsmodell kommt mit 32 GB Arbeitsspeicher. Grössere KI-Modelle laufen auf dem Mac Studio, ab 5499 Franken, ausgeliefert wird ab dem 22. September. Das KI-Monster mit 256 Gigabyte Arbeitsspeicher gibt es für 10'799 Franken. In der XXL-Version mit 16 TB Speicherplatz für 18'299 Franken.

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