Hier wird Jositschs Niederlage bekanntgegeben
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Der Saal applaudiert:Hier wird Jositschs Niederlage bekanntgegeben

Rückhalt für Jositsch nach Niederlage
«Die SP will den besten Politiker der Schweiz noch weiter degradieren?»

Die Zürcher SP verzichtet künftig auf Daniel Jositsch als Ständeratskandidaten für 2027. Unsere Community stellt sich klar hinter Jositsch und kritisiert den Kurs der Partei scharf.
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Die SP-Delegierten entschieden am Donnerstag in Zürich über Jositschs Kandidatur für 2027.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Daniel Jositsch verliert SP-Nomination für Ständerat 2027 in Zürich-Schwamendingen
  • Mit 94 zu 109 Stimmen abgelehnt, Nachfolgerin könnte Jacqueline Badran werden
  • Jositsch erwägt parteilosen Antritt, Leser kritisieren SP und unterstützen ihn
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Sarah RiberzaniRedaktorin Community

Die Zürcher SP hat entschieden, Daniel Jositsch 2027 nicht erneut für den Ständerat zu nominieren. An der Delegiertenversammlung unterlag der 61-Jährige mit 94 zu 109 Stimmen. Hintergrund sind langjährige Spannungen zwischen Jositsch und seiner Partei. Kritisiert wurden unter anderem seine eigenständigen Positionen sowie seine Unterstützung eines GLP-Kandidaten in Uster ZH.

Jositsch verteidigte sich an der Versammlung als Vertreter des sozialliberalen Flügels der Partei und sagte nach der Niederlage, er nehme das Resultat «nicht persönlich». Als mögliche Nachfolgerin gilt Nationalrätin Jacqueline Badran, die bereits signalisiert hatte, für eine Kandidatur bereit zu sein. Einen parteilosen Antritt schliesst Jositsch derzeit nicht aus.

Reaktionen in der Community

Der Entscheid sorgt bei vielen Leserinnen und Lesern für deutliche Kritik an der Partei und viel Rückhalt für Jositsch. Ein User fragt pointiert: «Die SP will den reflektiertesten und schlicht besten Politiker der Schweiz noch weiter degradieren?»

Auch Hanspeter Caduff äussert sich deutlich: «Wenn die SP ihren Sitz verlieren will, soll sie weiter am Stuhl von Daniel Jositsch sägen und Leute mit Profil klein halten. Daniel Jositsch ist der Einzige in der SP, der sachlich, glaubwürdig und regierungsfähig ist. Die Ironie: Der fähigste SP-Politiker wirkt seit Jahren in der falschen Partei.» 

Parteiaustritt wird befürwortet

Mehrere Stimmen raten Jositsch zu einem parteilosen Antritt. «Herr Jositsch ist einer der letzten vernünftigen Sozialdemokraten in der Schweiz. Da die SP immer extremer wird, empfehle ich, dass er aus der Partei austritt und als Parteiloser antritt – meine Stimme hätte er», schreibt Daniel Achermann.

Auch Steven Stevelic meint: «Herr Jositsch, die Mehrheit des Zürcher Volkes steht hinter Ihnen. Verlassen Sie diese krass ideologisch gewordene Partei. Sie hätten meine Stimme auch als parteiloser Ständerat. So würden Sie noch viel mehr Stimmen aus dem Volk erhalten und Ihren Ständeratssitz auch ohne SP im Rücken verteidigen können.»

Einschätzung zur Nachfolge

Eine mögliche Kandidatur von Badran wird in der Leserschaft ebenfalls kontrovers diskutiert. Kritisch äussert sich etwa Ruedi Maag: «Frau Badran ist leider längst auch auf die extreme JUSO-Parteilinie eingeschwenkt, die die SP dominiert. Eine echte SP, die noch vernünftige Realpolitik für die Arbeiter macht, gibt es schon seit Jahren nicht mehr.»

Christian Cotting würde eine Kandidatur von Badran hingegen befürworten: «Ich finde es gut, wenn Frau Badran gewählt würde. Mal ein neuer, aktiver und engagierter Wind aus Zürich im Ständerat wäre dringend nötig.» Sie sei politisch engagiert für ihre Themen, setze sich ein, und ihre Argumente seien reflektiert und stichhaltig. «Es braucht in einem Team auch Personen, die quer denken», argumentiert er. 

Differenzierter äussert sich letztlich Peter Baumann: «Eine neue Person vorzuschlagen wäre wohl besser. Jositsch bekommt zu wenig Support von der eigenen Partei und Badran ist zu links. Beide sollten nicht kandidieren.»

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