Solothurner Fussball-Fans feiern mit «W. Nuss vo Bümpliz»
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Wie an Hockey-WM:Fussball-Fans feiern mit «W. Nuss vo Bümpliz»

Leser zwischen Jubel und Kritik
«Bis zur 70. Minute war es ein absolut furchtbares Spiel!»

Die Schweizer Nati gewinnt 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina. Zwischen Manzambi-Euphorie und Kritik an den Wechseln von Murat Yakin zeigen sich gemischte Reaktionen in unserer Leserschaft.
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Mit einem letztendlich deutlichen 4:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina nimmt die Schweiz Kurs auf die K.o.-Phase.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz gewinnt 4:1 gegen Bosnien, Joker Manzambi glänzt mit zwei Toren
  • 50 Prozent der Blick-Leser glauben, dass der WM-Knoten nun geplatzt ist
  • Über 4500 Stimmen in Umfrage zeigen gemischte Erwartungen an die Nati
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Sarah RiberzaniRedaktorin Community

Die Schweizer Nati hat mit dem 4:1-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina einen grossen Schritt Richtung Sechzehntelfinal gemacht – und dabei vor allem dank Joker Johan Manzambi für Begeisterung gesorgt. Der 20-Jährige traf nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung zum wichtigen 1:0, bereitete weitere gefährliche Aktionen vor und setzte mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt einer starken Leistung. 

Optimismus und Skepsis

Die Erleichterung über den deutlichen Sieg ist bei vielen Fans spürbar. Das zeigt auch eine Blick-Umfrage zum zweiten WM-Auftritt der Schweizer Nati: Mit 50 Prozent der Stimmen ist die Hälfte der Teilnehmenden überzeugt, dass der WM-Knoten nun geplatzt ist und die Mannschaft nach dem Fehlstart gegen Katar Fahrt aufnimmt.

Trotz des klaren Siegs bleiben viele Anhänger jedoch vorsichtig. 24 Prozent glauben nicht daran, dass die Schweiz die Gruppe als Sieger abschliessen wird. Weitere 26 Prozent rechnen sogar damit, dass im Sechzehntelfinal Endstation sein wird. Die Umfrage mit über 4500 abgegebenen Stimmen zeigt damit ein gemischtes Bild: Während viele Fans neuen Optimismus schöpfen, bleiben die Erwartungen an die Nati weiterhin zurückhaltend.

«Es ist Zeit für etwas Grosses»

Bei einigen Lesern macht sich Aufbruchstimmung breit. «Die Strategie geht auf. Gestern Abend wurde taktisch klug gespielt. Starke, sehr starke Mannschaft. Das Team hat top Potenzial und kann für eine Überraschung sorgen. Ich glaube, es ist Zeit für etwas Grosses», schreibt Erich Fröhli.

Auch Pedro Pinheiro zeigt sich vom Auftritt der Nati angetan: «Die Tore waren alle schön und vor allem schnell herausgespielt, da war kein Zufall im Spiel. Vier Tore muss man erstmal machen. Gut gemacht!»

Wechsel sorgen für Diskussionen

Nicht alle Stimmen bleiben nach dem klaren Sieg unkritisch. So gibt es auch Leser, die den Spielverlauf bis zu den späten Wechseln hart beurteilen. «Das Spiel war bis zum Zeitpunkt, als endlich Vargas und Manzambi eingewechselt wurden, eines der langweiligsten, schlechtesten Spiele aller Zeiten», schreibt Antonio Ceresa. Für ihn sei es unverständlich, warum Yakin so lange gewartet habe mit dem Wechsel. «Die direkte Art und der Wille zum Tor der beiden ist das, was die Mannschaft braucht. Davor hat man versucht, den Ball praktisch ins Tor zu tragen. Bis zur 70. Minute war es ein absolut furchtbares Spiel!»

Auch Marco Fischer hinterfragt den Zeitpunkt der Einwechslung von Johan Manzambi. «Einen Spieler mit den Qualitäten von Manzambi erst in der 71. Minute einzuwechseln, ist einfach falsch. So einen Spieler bringt man von Anfang an und wechselt ihn höchstens bei einer komfortablen Führung aus, um ihn zu schonen.» 

Neben der Kritik an den späten Wechseln gibt es jedoch auch Stimmen, die sich klar hinter Trainer Murat Yakin stellen. «Die Wechsel waren perfekt! Hört doch bitte mit dem ewigen Gejammer auf und fiebert mit! Muri weiss, was er tut», schreibt Michael Egger. 

Ähnlich sieht es Jürg Egli, der die Diskussion um die Auswechslungen als übertrieben empfindet. «Wieso immer so negativ? Am Ende des Tages gewonnen, das zählt.» Vor allem im Vergleich zum ersten Spiel habe die Nati vieles besser gemacht – der Sieg stehe deshalb klar im Vordergrund.

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