Leser zu Fleisch-Bschiss bei TopCC
«Guten Appetit kann man da nur sagen – absolut ekelhaft!»

Im TopCC Muri BE wurden nachweislich abgelaufene Fleischprodukte verkauft. Während die Geschäftsführung von einem Einzelfall spricht, behauptet ein Insider-Informant anderes. Allein die Möglichkeit löst bei vielen Leserinnen und Lesern ein flaues Gefühl im Magen aus.
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Im Brennpunkt: TopCC-Abholmarkt in Muri, Bern.
Foto: Leserfoto

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • TopCC in Muri BE überklebte abgelaufene Datierungen auf Fleischprodukten
  • Leserumfrage: 15 Prozent der 3600 Befragten sind Stammkunden, 44 Prozent meiden Abholmärkte
  • Leser kritisieren TopCC scharf, fordern Bussen und strengere Kontrollen
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Alessandro KälinRedaktor Community

TopCC schneidet sich mit einem schäbigen Trick ins eigene Fleisch. Das Unternehmen der Spargruppe hat ein Verfahren am Hals, die kantonale Lebensmittelkontrolle hat Anzeige erstattet. Angestellte im Abholmarkt in Muri BE haben gemäss Recherchen und Insiderinformationen Originaldatierungen auf Wurst- und Fleischprodukten überklebt. In mehreren Fällen waren besagte Produkte bereits abgelaufen. 

«Es handelt sich um einen isolierten Einzelfall am Standort Muri», versichert der Geschäftsführer in einem internen Schreiben. Ein TopCC-Insider behauptet jedoch, dass das Unternehmen bei anderen Produkten beim Ablaufdatum flunkert. TopCC dementiert. Unter unseren Leserinnen und Lesern macht sich aufgrund des Falles Unbehagen breit. Unter ihnen sind einige Kundinnen und Kunden bei TopCC. 

Auch in der Community werden Abholmärkte frequentiert

Wie eine Leserumfrage zeigt, sind 15 Prozent der 3600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Stammkunden bei Abholmärkten wie TopCC. Weitere 29 Prozent kaufen dort gelegentlich ihre Waren. 

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12 Prozent geben an, dass sie bisher bei dem Unternehmen eingekauft haben, aufgrund des Vorfalls aber davon absehen werden. Die verbliebenen 44 Prozent meiden Abholmärkte grundsätzlich. In den Kommentaren schlagen viele Leserinnen und Leser nun Alarm. 

«Solche Läden sollten sofort geschlossen werden»

Eine Mehrheit der Leserschaft geht hart mit TopCC ins Gericht. Unter ihnen ist auch Ulrich Sekler. Er fordert: «Solche Läden sollten sofort geschlossen und der Mutterkonzern zu einer saftigen Busse verurteilt werden!»

Corinne Wälchli ist ebenso aufgebracht: «Guten Appetit kann man da nur sagen – absolut ekelhaft!»

Peter Moser hebt hervor: «Wenn man so was hört, wundert es nicht, dass immer mehr Menschen auf Fleisch verzichten. Qualität runter, dafür steigen die Preise!» Hans Ruedi Meyer befürchtet: «Wenn TopCC hier nicht schleunigst die Reissleine zieht, schärfere interne Kontrollen einführt und mit Transparenz das Vertrauen zurückgewinnt, riskieren sie einen Flächenbrand.» 

«Wer glaubt ihnen denn das jetzt noch?!»

Bei vielen Kundinnen und Kunden von TopCC in der Leserschaft kommen nun Zweifel auf. Sepp Ruster berichtet: «Ich kaufe regelmässig bei TopCC Sihlbrugg Fleisch ein. Ich bin diesbezüglich sehr heikel und achte immer genau darauf, ob alles stimmt bezüglich Etikettierung. Noch nie hatte ich Probleme. Aber man weiss anscheinend nie.» 

Auch Markus Gygli schreibt: «Schade. Kaufe schon viele Jahre in der Filiale Rothrist Fleisch. Immer gute Beratung und Qualität. Anscheinend nicht überall.»

Aschi Weber rät allen Leserinnen und Lesern: «Kauft nur beim Händler eures Vertrauens. Bei Missbrauch sollte es kein zweites Mal geben.»

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