Leser fordern Rücktritt
«Es wird Zeit, dass Infantino eine Rote Karte kassiert!»

Gianni Infantino muss um seine Position als Fifa-Präsident bangen. Aufgrund seines Versuchs, den Verband teilweise zu privatisieren, arbeitet die Uefa nun aktiv gegen ihn. Auch unsere Leserinnen und Leser wollen ihn wegen seiner jüngsten Fehlleistungen fallen sehen.
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Sind die Tage von Gianni Infantino als Fifa-Präsident gezählt?
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gianni Infantino scheitert mit Privatisierungsplänen der Fifa, Kritik wächst massiv
  • Uefa plant Klage, Mehrheit der Leser fordert seinen Rücktritt
  • Nicht alle glauben daran, dass eine Neuwahl Veränderung bringt
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Alessandro KälinRedaktor Community

Eine von Skandalen gezeichnete WM, Kuschelkurs mit Donald Trump und umstrittene Geschäfte: Gianni Infantino (56) leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen. Mit seinem gescheiterten Plan, die Fifa teilweise zu privatisieren, könnte der Walliser seinen eigenen Niedergang besiegelt haben. Die Uefa droht ihm nicht nur mit einer Klage, sie setzt auch alles daran, dass Infantino bei den Wahlen im kommenden Frühjahr abgesetzt wird. 

Einsicht vonseiten Infantinos bleibt bisher aus. Anstatt die eigenen Fehler einzugestehen, hat er seine Augen bereits auf die Zukunft der Fifa gerichtet. Natürlich mit sich selbst am Steuer. Neben Infantinos Gegnern hofft nun auch die Mehrheit unserer Community, dass diese Zukunft nie Realität wird. 

«Er wollte den Fussball zu einer Geldmaschinerie machen»

Die überwältigende Anzahl an Leserinnen und Lesern geht mit Giovanni «Gianni» Vincenzo Infantino ins Gericht. Bruno Müller beanstandet etwa: «Er wollte den Fussball zu einer Geldmaschinerie machen. Damit ist er krachend gescheitert, und das ist gut so! Der Fussball muss wieder im Mittelpunkt stehen.» Für Christian Schaub war diese Situation unausweichlich: «Endlich hat er sich dank seiner extremen Selbstüberschätzung gehörig verzockt.»

«Da hat sich der Gianni mit Trump den falschen Freund gesucht», kommentiert Hans Mueller. Andreas Reutlinger geht noch einen Schritt weiter: «Blatter war schon schlimm, aber Infantino hat ihn noch um Längen übertroffen!» Juerg Wildeisen stellt klare Forderungen: «Es wird Zeit, dass Infantino eine Rote Karte kassiert!»

«Hauptsache weg mit Infantino!»

Der Grossteil der Leserschaft will nur noch eines: einen neuen Fifa-Präsidenten. Elias Frieden schreibt wie viele andere: «Damit Infantino künftig nicht auf noch mehr dumme Ideen kommt, muss er abgesetzt werden. Von sich aus wird er nicht freiwillig zurücktreten.» Auch Hans-Peter Wald fordert: «Es wäre an der Zeit, dass ein Zeichen gesetzt wird. Man sollte ihn in die Wüste schicken und darauf achten, dass es sein Nachfolger besser macht als er.»

Martin Schneider ist fest überzeugt: «Mit dieser WM und den Vorgängen hat er seinen Untergang eingeläutet. Der Investorenplan hat es nur noch klarer gemacht.» So auch Hasnija Fehlmann: «Hoffentlich war es das für ihn. Er hat mit seinem Handeln dem Fussball geschadet.» Edwin Burri ruft aus: «Hauptsache weg mit Infantino!»

Zweifel an der Zukunft der Fifa

Doch nicht alle sind überzeugt, dass es einen Führungswechsel geben wird. Domenico Palella: «Unser Freund Infantino hat eine Mehrheit der Fifa-Verbände hinter sich. Ergo bleibt er wahrscheinlich noch viele Jahre.» Sepp Fässler erinnert: «Bei Blatter hat man auch oft gesagt, es sei vorbei für ihn. Lange ist nichts passiert.»

Michael Franz fragt derweil: «Und wer kommt nach Infantino? Jemand Besseres? Das wage ich doch stark zu bezweifeln.» Arnold Schumacher ist überzeugt: «Da wartet doch schon der Nächste, der sich an der Fifa bereichern will. Der Verein muss transparenter werden, sonst ändert sich nie etwas.»

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