Darum geht es bei der Neutralitäts-Initiative
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Initiative erklärt:Wie streng soll die Schweizer Neutralität künftig sein?

Debatte zur Neutralität
«Ein Nein wird für die ganze Schweiz zum Problem werden!»

Neuste Umfragen zeigen, dass die Neutralitäts-Initiative von der grossen Mehrheit abgelehnt wird. Nur die SVP-Anhängerschaft steht klar hinter Blochers Vorhaben. Unsere Community ist derweil gespalten.
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Die letzten Umfragen sagen für die Abstimmungen vom 27. September zweimal ein Nein voraus.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GFS-Trendumfrage: 63 Prozent der Stimmberechtigten lehnen Blochers Neutralitäts-Initiative ab
  • Nur 34 Prozent Unterstützung, Abstimmung findet am 27. September 2026 statt
  • Blick-Community ist gespalten
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Alessandro KälinRedaktor Community

Für Christoph Blochers Neutralitäts-Initiative sieht es düster aus. Das zeigt zumindest die neuste GFS-Trendumfrage im Auftrag der SRG. Ganze 63 Prozent aller befragten Stimmberechtigten würden aktuell ein Nein in die Urne werfen. Nur 34 Prozent würden mit einem Ja abstimmen. Auch ein Blick auf die einzelnen Parteien zeigt: Den Befürwortern der Initiative steht am 27. September potenziell eine Enttäuschung bevor.

Nur im eigenen Lager trifft Blochers Wunsch nach strikterer Neutralität auf offene Ohren. In der SVP sind 77 Prozent für die Initiative. In allen anderen Parteien herrscht hingegen klare Ablehnung. Überwältigende 96 Prozent der GLP sagen klar Nein. Bei der SP sind es 92 Prozent, die Grünen sind zu 88 Prozent dagegen. Auch vonseiten der FDP, der Mitte und der Parteilosen gibt es eine Abfuhr. In unserer Community ist das Abstimmungsergebnis jedoch noch nicht ganz so eindeutig. 

«Neutralität ist ein essenzieller Beitrag zum Frieden»

In unserer Leserschaft stehen viele hinter Blochers Ansinnen. Für Giorgio Gerber geht es bei der Initiative ums Prinzip: «Wir sind neutral und sollten es bleiben, darum ein klares Ja zur Neutralität der Schweiz. Es geht darum, ein Signal zu setzen.» Paul Streuli stimmt zu. Er merkt an: «Neutralität darf kein politischer Wetterhahn sein, der sich je nach Weltlage dreht. Was so fundamental für unser Land ist, braucht Klarheit und Verlässlichkeit.» 

Auch Marcel Ferrat kritisiert: «Wenn ich auf die flexible Neutralität der letzten Jahre zurückblicke, frage ich mich, ob unsere Politiker überhaupt noch wissen, was Neutralität überhaupt ist.» Arnold Sommerhalder hat ebenfalls einen klaren Standpunkt: «Ist es neutral, Sanktionen auszusprechen? Ist es neutral, Kriegsmaterial zu liefern? Nein, es ist einfach nur einseitig.»

Daniela Kern schreibt: «Viele lehnen die Neutralitäts-Initiative vermutlich bereits deshalb ab, weil sie von der SVP kommt. Neutralität ist ein essenzieller Beitrag zum Frieden.» Steve Luicci kommentiert ebenso: «Ich habe das Gefühl, vielen Gegnern geht es nicht mehr um die Sache, nur noch um die Ideologie! Von Vorausdenken fehlt jede Spur.» Arnold Sommerhalder ist überzeugt: «Ein Nein wird für die ganze Schweiz zum Problem werden!»

«Wieso etwas reparieren, was nicht kaputt ist?»

Doch auch in den Kommentaren ist die Gegnerschaft zahlreich vertreten. Thomas Huber stimmen die Umfrageergebnisse positiv: «Endlich erkennt ein Grossteil der Bevölkerung, dass Blocher damit der Schweiz nur schaden würde.» Daniel Blattmann stimmt zu: «Auch als SVP-Wähler geht mir diese Initiative viel zu weit. In diesen unsicheren Zeiten mit so vielen globalen Krisenherden ist ein Rückzug hinter die eigenen Landesgrenzen schlicht unmöglich.»

Kenny Roberts merkt an: «Blochers Plakate bringen mich zum Schmunzeln. Sie suggerieren, nur eine Annahme könne Kriege im Land verhindern. Die Geschichte zeigt aber etwas anderes.» Auch Stefan Treier blickt zurück: «Die in der Bundesverfassung verankerte Neutralität genügt absolut. So taugte sie schon immer. Wieso etwas reparieren, was nicht kaputt ist?»

Serge Schmid ist sich sicher, Blocher hat nur den eigenen Vorteil im Sinn: «Es geht ihm nicht um die Neutralität der Schweiz, sondern um seine eigenen Geschäfte.» Auch Michael Schmid ist überzeugt: «Diese Initiative ist eine Mogelpackung, die lediglich die Russlandsanktionen aushebeln soll. Sie will uns per Verfassung zu einem Volk von Boykottbrechern und Kriegsprofiteuren machen.»

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