Mit dem Elektroauto nur noch Tempo 90 auf der Autobahn?
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«Das ist völlig sinnlos»:Mit dem Elektroauto nur noch Tempo 90 auf der Autobahn?

Tipps und Tricks des ADAC
So holst du alles aus deinem E-Auto heraus

Sparsam zu fahren, lohnt sich mit jeder Antriebsart. Doch gerade beim E-Auto ist die Reichweite besonders wichtig. Mit ein paar wenigen Anpassungen kommst du weiter – und sparst erst noch Geld.
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Bei Rekordfahrten wie hier mit dem Skoda Peaq zählt jedes Detail. Doch bereits mit wenigen Tricks lässt sich viel Reichweite gewinnen.
Foto: skoda

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • ADAC gibt Tipps, um E-Auto-Reichweite zu erhöhen und Kosten zu sparen
  • Wichtig: Geschwindigkeit senken, Reifendruck prüfen, vorausschauend fahren
  • 120 km/h statt 100 km/h erhöht Verbrauch im Schnitt um 26 Prozent
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Gabriel KnupferRedaktor News

Beim E-Auto können ein paar zusätzliche Kilometer Reichweite entscheidend sein: beispielsweise wenn du deshalb nicht teuer auswärts laden musst.

Dafür musst du nicht gleich zum Sparprofi oder «Hypermiler» werden. Die wichtigsten Tipps und Tricks des deutschen Automobilclubs ADAC reichen längst, um Energie und Geld zu sparen – und die Reichweite deutlich zu erhöhen.

1

Tempo senken

Egal, ob Verbrenner oder E-Auto: Die Geschwindigkeit ist bei weitem der wichtigste Verbrauchstreiber. Verdoppelst du das Tempo, vervierfacht sich der Luftwiderstand! Die Folge: Wer 120 km/h statt 100 km/h fährt, braucht im Schnitt 26 Prozent mehr Saft. Gibst du weniger Gas, kommst du weiter.

2

Gleiten statt rekuperieren

Wer vorausschauend fährt und frühzeitig vom Gas geht, kann viel Energie sparen. Dabei gilt: Am sparsamsten ist das sogenannte Segeln, das Rollen ohne Motorkraft. Es ist effizienter, als zu rekuperieren. So lassen sich laut ADAC selbst bei einer reinen Bergabfahrt nur maximal 50 Prozent der für die Auffahrt eingesetzten Energie zurückgewinnen.

3

Eco-Modus einschalten

E-Autos haben fast immer einen Eco-Modus, der die Leistungsabgabe herabsetzt. Dieser drosselt nicht nur die Beschleunigung, sondern reduziert auch die Leistung der Klimaanlage. Und bei einigen Autos beschränkt er sogar die Höchstgeschwindigkeit.

4

Sparsamste Route wählen

Bei Reichweiterekorden spielt oft die gewählte Strecke eine entscheidende Rolle. Einige Navigationssysteme bieten eine Option für die «sparsamste Route» an. Ansonsten musst du selber planen: Geeignet sind Nebenstrassen mit geringem Verkehrsaufkommen, wo unnötiges Bremsen oder Beschleunigen minimiert wird.

5

An der Wallbox vorwärmen

Ein Vorteil von E-Autos: Wer eine Wallbox daheim hat, wärmt das Auto im Winter vor der Fahrt per App auf. Das verbraucht zwar Strom aus der Steckdose, schont aber unterwegs den Akku. Denn das erste Aufheizen frisst am meisten Energie. Sparsam sind hingegen die Sitz- und Lenkradheizung – ihr Verbrauch fällt kaum ins Gewicht.

6

Luftwiderstand reduzieren

Ein weiterer Sprit- und Energiefresser ist die Dachbox. Das Gleiche gilt für Veloträger und für Anhänger. Alles, was die Aerodynamik des Autos stört oder das Gewicht erhöht, solltest du bei Nichtgebrauch abmontieren.

7

Reifendruck beachten

Ein zu niedriger Reifendruck erhöht den Spritverbrauch deutlich, da der Rollwiderstand des Autos steigt. Regelmässig pumpen lohnt sich also. Aber Achtung: Spätestens bei 0,5 bar über der Herstellerangabe ist Schluss. Denn bei zu hohem Druck verlängert sich der Bremsweg und der Reifenverschleiss steigt.

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