V8-Beben statt Elektro-Summen
So giftig ist der Aston Martin Vantage S

Aston Martin bleibt dem Benziner treu und präsentiert den neuen Vantage S mit 680 PS. Statt auf Elektrifizierung setzt der Hersteller weiterhin auf reine V8-Power und karbongeschärftes Design.
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Elektrifizierung? Bei Aston Martin und den normalen Sportmodellen für die Strasse noch kein Thema.
Foto: Aston Martin

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Aston Martin präsentiert den Vantage S mit stärkerem V8-Motor und Rennstrecken-Tuning
  • Wichtige Neuerung: Apple CarPlay Ultra erweitert Funktionen bis ins Fahrerdisplay
  • 680 PS, 3,4 Sekunden auf 100 km/h, Preis ab 193'000 Franken
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Lorenzo FulviRedaktor Auto&Mobilität

Während Ferrari, Lamborghini oder Porsche inzwischen auf Elektrohilfe setzen, pfeift Aston Martin auf den Stromer-Trend. Bei den Briten regieren noch echte V8-Verbrenner und mächtige Zwölfzylinder. Nur der auf 999 Exemplare limitierte Supersportwagen Valhalla setzt auf einen Plug-in-Hybridantrieb.

Bei den normalen Aston-Serienfahrzeugen ist jedoch keine Spur von Hybridisierung in Sicht. Im Gegenteil: Jüngst stellten die Briten die S-Derivate des SUVs DBX, vom DB12 und auch vom Vantage vor. Das «S» steht schon seit dem DB3S von 1953 für geschärfte Dynamik und zusätzliche Performance. So erhält der Vantage S noch mehr Leistung. Und ein präziseres Fahrwerk und aerodynamische Feinarbeit sollen ihn fitter für die Rennstrecke machen, ohne dabei aber an Alltagstauglichkeit zu verlieren.

Inklusive Apple CarPlay Ultra

Optisch erhält der Vantage S nur minimale, aber wichtige Änderungen: Auf der Haube sitzen zwei markante Blades, am Heck ein breiter Spoiler. Das sieht nicht nur scharf aus, sondern presst den Briten bei hohem Tempo fest auf den Asphalt. Dazu findet man an den Seiten die S-Embleme und optional viele Karbonkomponenten wie etwa das Dach, den Heckspoiler oder den riesigen Diffusor.

Im Innern ziert serienmässig handgenähtes Leder die beiden Sportsitze und das Armaturenbrett. Dank radikaler Karbon-Diät an Sitzen und Karosserie hat unser Testwagen im Vergleich zur gewöhnlichen Ausstattung stolze 40 Kilo abgespeckt. Das macht ihn spürbar giftiger. In der Mittelkonsole gibts ein 10,25-Zoll-Touchdisplay, darunter sind klassisch diverse Bedienknöpfe für die Klimaanlage oder die fünf Fahrmodi Wet, Sport, Sport Plus, Track und Individual platziert. Zudem gibts weitere Schalter für das Fahrwerk, ESP, die Auspuffklappen, den Spurhalteassistenten und die Einparkhilfe.

Erstmals kommt bei Aston Martin Apple CarPlay Ultra zum Zug. Dies ermöglicht eine noch bessere Interaktion zwischen Auto und Gerät. So können diverse Autoeinstellungen im Apple-CarPlay-System vorgenommen werden. Zudem reicht es über den zentralen Infotainment-Bildschirm hinaus bis ins Kombiinstrument des Fahrers. Apple Maps erstreckt sich nun elegant auf das Fahrerdisplay und platziert wichtige Informationen genau dort, wo sie benötigt werden.

Wahnsinnige Beschleunigung

Weils der Vantage S ist, gibts keinen Normalmodus. Heisst, wir erwecken den Vierliter-V8-Biturbo-Benziner immer im Sportmodus. Der Leistungszuwachs zum normalen Vantage ist nicht gewaltig: 680 PS (500 kW, + 15 PS) und 800 Nm Drehmoment drücken wir per Achtgang-Automatikgetriebe über die hinteren Räder auf die Strasse. Das macht mindestens genauso viel Laune, wie es sich auf dem Papier liest. Der V8 liefert den passenden Soundtrack dazu: Ein tiefes Grollen, das bei hohen Drehzahlen in rotziges Knallen umschlägt – Musik für jeden mit Benzin im Blut.

Aston Martin Vantage S im Schnellcheck

Antrieb: 4-Liter-V8-Biturbo-Benziner, 680 PS (500 kW)@6000/min, 800 Nm@2000/min, 8-Stufen-Automatik, Hinterradantrieb
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 3,4 s, Spitze 325 km/h
Masse: L/B/H 4,50/1,98/1,28 m, Gewicht 1745 kg
Umwelt: WLTP 12,1 l/100 km 274 g/km CO₂
Preise: ab 193'000 Franken

Aston Martin

Antrieb: 4-Liter-V8-Biturbo-Benziner, 680 PS (500 kW)@6000/min, 800 Nm@2000/min, 8-Stufen-Automatik, Hinterradantrieb
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 3,4 s, Spitze 325 km/h
Masse: L/B/H 4,50/1,98/1,28 m, Gewicht 1745 kg
Umwelt: WLTP 12,1 l/100 km 274 g/km CO₂
Preise: ab 193'000 Franken

Aufgrund der Leistung in Kombination mit Heckantrieb beginnen wir die Fahrt mit viel Respekt – schliesslich wollen wir den mindestens 193'000 Franken teuren Sportwagen nicht in eine Leitplanke setzen. Doch je mehr wir uns durch die abwechslungsreichen Landstrassen im Schwarzwald (D) schlängeln, desto mutiger werden wir. Das Handling ist präzise und direkt, selbst bei höheren Kurventempi bleibt das so. Dabei bieten die Sportsitze ausgezeichneten Seitenhalt, ohne dabei unbequem zu werden. Und auch die Beschleunigung raubt uns den Atem: Von 0 katapultiert uns der Aston in 3,4 Sekunden auf Tempo 100! Theoretisch liesse er sich bis 325 km/h ausfahren – das lassen wir im Schwarzwald aber lieber bleiben.

Fazit: Die Ingenieure bei Aston Martin haben an den richtigen Stellen nachgeschärft. Leistung hat der normale Vantage schon genug, somit brauchts nicht viel mehr. Das Plus an Präzision und Fahrspass bringt den S vom Alltagssportler näher an die Rundstrecke.

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