Darum gehts
- Ab Juli 2026 dürfen Schweizer Kantone Motorsport-Rennveranstaltungen bewilligen
- Seit 1955 waren Motorsportrennen wegen Le-Mans-Unglück in der Schweiz verboten
- Nur eine Rundstrecke in Lignières, kaum geeignet für grosse Rennen
Historische Wende für Schweizer Motorsport-Fans: Nach jahrelanger politischer Blockade tritt ab dem 1. Juli 2026 die Änderung der Verkehrsregelnverordnung (VRV) in Kraft, die den Kantonen künftig die Bewilligung von Motorsport-Rundstreckenrennen überträgt. Das historische Verbot, das seit 1955 galt, wurde bereits 2022 aus dem Strassenverkehrsgesetz gestrichen. Nun vergingen aber nochmals vier Jahre, bis die VRV angepasst werden konnte.
Verbot kam wegen Horror-Crash
Grund für das lange Verbot war das Horror-Unglück von Le Mans (F) 1955. Damals flog beim legendären 24-Stunden-Rennen ein Mercedes in die Menge, wobei 84 Menschen starben. Während Nachbarländer wie Frankreich und Deutschland die Restriktionen bald lockerten, blieb die Schweiz jahrzehntelang konsequent. Politische Vorstösse zur Aufhebung des Verbots scheiterten immer wieder, zuletzt etwa 2011. Ausnahmegenehmigungen, wie für die Formel-E 2018 in Zürich, blieben rar.
Doch mit der bevorstehenden Änderung der VRV soll jetzt Klarheit herrschen. Die Kantone müssen bei der Bewilligung künftig sicherstellen, dass strenge Sicherheits- und Umweltstandards eingehalten werden. Motorsport-Fans dürfen sich also freuen – zumindest theoretisch.
- Am 1. Juli 2026 tritt die neue Verordnung (VRV) in Kraft. Rundstreckenrennen sind dann nach 71 Jahren offiziell wieder möglich
- Nicht mehr der Bund, sondern die Kantone entscheiden künftig, ob in ihrer Region ein Rennen stattfinden darf
- Wer ein Rennen will, muss extrem strenge Lärm-, Umwelt- und Sicherheitsauflagen erfüllen. Das macht Strassenrennen in Städten fast unmöglich
- Aktuell gibt es in der Schweiz nur eine permanente Strecke (Lignières NE). Diese ist für Profi-Rennen (z.B. Formel-Klassen) jedoch zu klein
- Am 1. Juli 2026 tritt die neue Verordnung (VRV) in Kraft. Rundstreckenrennen sind dann nach 71 Jahren offiziell wieder möglich
- Nicht mehr der Bund, sondern die Kantone entscheiden künftig, ob in ihrer Region ein Rennen stattfinden darf
- Wer ein Rennen will, muss extrem strenge Lärm-, Umwelt- und Sicherheitsauflagen erfüllen. Das macht Strassenrennen in Städten fast unmöglich
- Aktuell gibt es in der Schweiz nur eine permanente Strecke (Lignières NE). Diese ist für Profi-Rennen (z.B. Formel-Klassen) jedoch zu klein
Denn die Realität sieht nüchtern aus: Die Schweiz verfügt aktuell nur über eine permanente Rundstrecke, jene von Lignières NE. Diese ist für grössere und schnellere Rennen wie die Formel 1 kaum geeignet. Und die politische Stimmung macht ein Rundstreckenrennen auf öffentlichen Strassen, etwa in Zürich, ebenso unwahrscheinlich. Selbst mit der vereinfachten Bewilligungslage bleibt fraglich, ob jemand den Mut hat, in den Bau einer neuen Strecke zu investieren. Für Fans bleibt die Hoffnung – oder der Umstieg auf Simulatoren: Im Züriring in Dietikon ZH kann man sogar virtuell durch die Stadt Zürich fahren.
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