Darum gehts
- Mercedes präsentiert den elektrischen GLC EQ, erhältlich ab sofort in der Schweiz
- Der E-SUV bietet bis zu 715 Kilometer Reichweite und definiert das neue Gesicht der Marke
- Die Preise starten ab 79'500 Franken, also ähnlich teuer wie der Rivale BMW iX3 mit 78'000 Franken
BMW hat mit der neuen Klasse und dem Stromer iX3 vorgelegt, jetzt muss Mercedes kontern. Und dieser Konter muss sitzen. Immerhin elektrifiziert Mercedes mit dem neuen GLC seinen Bestseller. Und natürlich hat man auch bei Mercedes mitbekommen, wie Porsche bei der Elektro-Revolutionierung seines Bestsellers Macan abgeschifft ist und jetzt aufwendig zurückrudern muss. So gesehen, schlägt jetzt bei Mercedes die Stunde der Wahrheit.
Von Druck will man bei der heuer ihr 140-jähriges Jubiläum feiernden Marke jedoch nichts wissen. Im Gegenteil: Mit stolzgeschwellter Brust verkündet der Mercedes-Vorstandsvorsitzende Ola Källenius (56), dass mit dem GLC EQ die grösste Produktoffensive der Firmengeschichte weiter Fahrt aufnehme. «Unser neuer GLC vereint Komfort, Dynamik, Effizienz und Intelligenz in perfekter Harmonie», sagt der Mercedes-Chef in brillantem Marketingdeutsch.
Fakt ist: Auch der neue Mercedes GLC baut wie schon der CLA auf der neuen 800-Volt-Elektro-Plattform auf. Und zusammen mit der 100 kWh grossen Batterie sind damit schon mal ausreichend Reichweite (bis 715 Kilometer – etwas weniger als bei BMW) und schnelle Ladezeiten (DC 10–80 % in 22 Minuten oder 305 zusätzliche Kilometer Reichweite nach 10 Minuten) garantiert.
Beleuchteter Kühler als neues Mercedes-Gesicht
Und weil der GLC EQ mit seinem illuminierten Kühlergrill auch das Gesicht der Marke neu definiert (kommt auch für alle weiteren neuen Mercedes-Modelle), darf hier auch der abtretende Designchef Gorden Wagener (57) noch etwas schwadronieren. «Wir haben eines der ikonischsten Designelemente der Automobilgeschichte neu interpretiert. Als Weiterentwicklung der sinnlichen Klarheit schafft der elektrische GLC so die perfekte Verbindung zwischen Tradition und Zukunft.»
Nun, Design ist bekanntlich Geschmackssache – besonders Wageners Interpretationen. Aber keine Frage, mit dem selbstbewussten Kühlergrill und den vielen beleuchteten LEDs stellt das neue Gesicht des 4,85 Meter langen SUVs etwas dar. Das gilt übrigens auch fürs Interieur. Das Cockpit wirkt zwar nicht ganz so futuristisch wie im BMW iX3, auch gibts kein sich unter der Frontscheibe durchziehendes Projektionsband. Dafür aber drei unter einem Glas zusammengefasste und so wie ein 99,3 Zentimeter breiter Bildschirm wirkende Screens. Dazu kommt noch ein Head-up-Display. Bezüglich Cockpit kann Mercedes also durchaus mit dem viel gelobten BMW-Arbeitsplatz mithalten.
Kommt dazu, dass das Raumgefühl für die Passagiere hinten ausgesprochen gut ist und das optionale Sky-Control-Panoramadach dank schaltbarem Glas und Beleuchtung von Klarsicht bis Schummerambiente und 162 Sternen am Himmel so alles bietet, was das Mitfahrerherz begehrt. Stolz ist man bei Mercedes auch auf die Tatsache, dass man als weltweit erster Autohersteller eine vegane Innenraum-Ausstattung anbietet, die von einer unabhängigen Organisation zertifiziert wurde.
Superhirn mit 254 Mia Operationen pro Sekunde
Wie beim iX3 gibts natürlich auch im GLC ein Superhirn, nämlich das KI-gesteuerte Mercedes-Benz Operating System MB.OS. Es steuert quasi jeden Aspekt des Fahrzeugs – vom Infotainment über automatisiertes Fahren bis hin zu Komfort und Laden. Die KI erlaubt es dem Fahrzeug, die Präferenzen des Fahrers zu erlernen, sich an verändernde Bedingungen anzupassen und Entscheidungen in Echtzeit für ein sicheres und intuitives Erlebnis zu treffen. Die leistungsstarken Chips verarbeiten bis zu 254 Milliarden Operationen pro Sekunde.
Antrieb: 2 Elektromotoren, total 489 PS (360 kW), 800 Nm, 2-Ganggetriebe, 4x4, Batterie 100 kWh (netto 94 kWh), Ladeleistung AC/DC 22/330 kW, Reichweite WLTP 568–715 km
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 4,3 s, Spitze 210 km/h
Masse: L/B/H 4,85/1,91/1,64 m, Gewicht 2535 kg, Anhängelast gebremst 12 % 2400 kg, ungebremst 750 kg Kofferraum 570–1740 l + Frunk 128 l
Umwelt: Verbrauch WLTP 14,9–18,9 kWh/km = 0 g/km CO2, Energie A
Preis: ab 79'500 Franken
Antrieb: 2 Elektromotoren, total 489 PS (360 kW), 800 Nm, 2-Ganggetriebe, 4x4, Batterie 100 kWh (netto 94 kWh), Ladeleistung AC/DC 22/330 kW, Reichweite WLTP 568–715 km
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 4,3 s, Spitze 210 km/h
Masse: L/B/H 4,85/1,91/1,64 m, Gewicht 2535 kg, Anhängelast gebremst 12 % 2400 kg, ungebremst 750 kg Kofferraum 570–1740 l + Frunk 128 l
Umwelt: Verbrauch WLTP 14,9–18,9 kWh/km = 0 g/km CO2, Energie A
Preis: ab 79'500 Franken
Und wie fährt sich so ein vollelektrisches Superhirn in Form eines SUVs? Erstaunlich normal und überraschend handlich. Zwar wiegt der jetzt zum Verkaufsstart erhältliche GLC 400 4Matic über 2,5 Tonnen. Doch dank der Leistung seiner beiden E-Motoren von total 489 PS (360 kW) und 800 Nm sprintet der Allradler in nur 4,3 Sekunden auf Tempo 100. Und die Allradlenkung lässt den SUV agiler als erwartet bewegen. Natürlich gibt es verschiedene Fahrprogramme, von Eco und Komfort bis Sport und Terrain. Letzteres mit der Funktion der sogenannten «gläsernen Motorhaube», was das Manövrieren im Gelände (oder praxisnaher im Parkhaus mit fiesen Randsteinen) deutlich erleichtert.
Apropos manövrieren: Die letzten 150 Meter Fahrt im GLC werden stets aufgezeichnet. Das kann dann praktisch sein, wenn beispielsweise ein enges, kurvenreiches Gässchen plötzlich endet. Legt man dann den Rückwärtsgang ein und bestätigt man über den eingeblendeten Button – setzt das Auto wie von Zauberhand die letzten gefahrenen 150 Meter mit bis zu 8 km/h zurück. Das System lenkt automatisch, als Fahrer braucht man nur noch Gas geben oder bremsen.
Den neuen Mercedes GLC EQ kann man bereits bei den Schweizer Händlern bestellen und online konfigurieren. Wenig erstaunlich orientiert er sich auch preislich am Rivalen iX3. Gibts den BMW-SUV-Stromer ab 78'000 Franken, startet der GLC EQ ab 79'500 Franken.
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