Das war die Gala «Auto des Jahres 2026»
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BMW iX3 50 xDrive im Test
Wie fährt sich das Schweizer Auto des Jahres 2026?

Der BMW iX3 50 xDrive wurde von der Fachjury zum Schweizer Auto des Jahres 2026 gewählt. Und auch bei der Publikumswahl schafft er Platz 2. Wie fährt sich der frisch gekürte Stromer, der ab März bei uns erhältlich sein wird?
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Der eben zum Schweizer Auto des Jahres 2026 gewählte BMW iX3 ist das erste von sechs weiteren E-Modellen und quasi der Neustart von BMW ins Elektro-Zeitalter.
Foto: UWE FISCHER

Darum gehts

  • BMW iX3 gewinnt mit grossem Vorsprung und wird zum Schweizer Auto des Jahres 2026 gewählt
  • Tolle Fahreigenschaften, über 800 km Reichweite und Schnellladen mit bis zu 400 kW haben die Jury überzeugt
  • Den zum Start erhältlichen iX3 50 xDrive gibts ab 78’000 Franken, günstigere Versionen folgen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Raoul SchwinnenRedaktor Auto & Mobilität

Der BMW iX3, als erstes von sechs weiteren E-Modellen und quasi der Neustart von BMW ins Elektro-Zeitalter, ist ein würdiges Schweizer Auto des Jahres 2026 und wird so manchem Rivalen Angst machen. Denn der elektrische Mittelklasse-Crossover fährt exzellent, lädt rasant und bietet eine Reichweite, die viele staunend zurücklässt.

Der 4,78 Meter lange E-SUV startet zwar ab stattlichen 78'000 Franken – ein vergleichbarer Verbrenner-X3 kostet allerdings mehr. Und für diesen Preis erhält man ein Fahrzeug, das fein lenkt, exzellent federt und BMWs sprichwörtliche Freude am Fahren verbreitet. Natürlich ist der iX3 mit fast 2,4 Tonnen schwer – dafür ist das grosse 108,7-kWh-Batteriepaket fahrdynamisch günstig tief zwischen den Antriebsachsen verbaut. So kaschiert der 4x4-Stromer sein Übergewicht auch bei schneller Gangart. Er schiebt beim Bremsen und in Kurven zwar mächtig, doch das Fahrwerk vermittelt das Gefühl, einen Crossover zu fahren, der Lust auf Kurven hat.

Komplett neue Cockpit-Architektur

Vermissen wir Luftfederung oder Hinterachslenkung? Nein! Einzig etwas mehr Komfortniveau im Cruisermodus wäre wünschenswert. Der Schub von 469 PS (345 kW) und 675 Nm ist imposant, aber nicht so wild wie bei manchem Konkurrenten. Das ist aber auch nicht nötig. Für BMW-Freunde gewöhnungsbedürftig ist das Lenkrad. Es sieht weder gut aus noch fühlt es sich mit seinen vier seltsam angeordneten Armen gut an. Aber es ist auf das neue Bedienkonzept abgestimmt, das die Instrumente hinterm Lenkrad überflüssig macht. Diese werden dafür im grossen Head-up-Display und in einem schmalen Streifen, der sich über die ganze Unterseite der Frontscheibe zieht, angezeigt.

Der neue iX3 mit 520 bis 1750 Liter grossem Kofferraum und zusätzlichem 58-Liter-Fach vorn überzeugt jedoch nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Laden. Dank 800-Volt-Bordnetz und dem grossen Akku liegen 800 Kilometer und mehr bis zum nächsten Ladestopp drin. Da der iX3 am Schnelllader zudem mit bis zu 400 kW «nachtankt», fliessen in nur zehn Minuten Strom für weitere 370 Kilometer in die Akkus. Das ist beeindruckend und lässt so manchen Konkurrenten alt aussehen. 

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