Stromer für unter 25'000 Franken
Die 11 günstigsten E-Autos der Schweiz

Immer mehr erschwingliche E-Autos rollen in die Schweiz. Ob chinesische Newcomer oder etablierte europäische Marken – die Elektromobilität startet schon deutlich unter 20'000 Franken. Wir listen die günstigsten Stromer für den Stadtverkehr und Pendler auf.
Kommentieren
1/5
Der Hyundai Inster zeigt, das klein auch praktisch sein kann – und vollelektrisch.
Juan_Thomas_Praktikant Auto & Mobilität _Blick Gruppe_3-Bearbeitet.jpg
Juan ThomasRedaktor Auto & Mobilität

E-Autos sind längst im Schweizer Strassenbild angekommen. Die Nachfrage wächst und die Infrastruktur befindet sich ständig im Ausbau – trotzdem bleiben viele Kunden skeptisch. Ein Grund: die Preise. Denn noch immer gelten Stromer als zu teuer. Doch das stimmt nur bedingt. Mittlerweile gibt es eine Reihe erschwinglicher E-Autos, die sich besonders für den Stadtverkehr eignen – kompakt, praktisch und mit genügend Fahrspass. Auffällig: Unter den günstigsten Modellen findet sich kein einziger deutscher Hersteller – noch nicht. Denn die neuen Günstigmodelle des VW-Konzerns in Form von VW ID. Polo, Skoda Epiq und Cupra Raval (alle ab rund 25'000 Franken) starten noch dieses Jahr. Wir zeigen die aktuell 11 günstigsten Elektroautos der Schweiz.

11

Fiat Panda Electric

Mit dem Grande Panda lässt Fiat eine Ikone neu aufleben – gewachsen, moderner und vollelektrisch. Der kleine Stromer leistet 113 PS (83 kW) und kommt auf rund 320 Kilometer Reichweite – ideal für den Alltag in der Stadt. Clever: Trotz Batterie bleibt das Platzangebot im Kofferraum unverändert. Wer noch nicht ganz auf Strom setzen will, bekommt den Panda auch als Mildhybrid mit 110 PS (81 kW) starkem Benziner und kleinem E-Motor. Der elektrische Grande Panda startet bei 24'990 Franken.

10

Renault 5 E-Tech

Foto: DPPI

Ikonisch, preislich attraktiv und preisgekrönt: Der Renault 5 E-Tech sorgt seit einem Jahr für mächtig Aufmerksamkeit. Der elektrische Retro-Kleinwagen wurde nicht nur zum «Schweizer Auto des Jahres 2025» gewählt, sondern sicherte sich auch den Titel «Car of the Year 2025» in Europa. Optisch zitiert der Franzose das legendäre Original, kombiniert den Retro-Look aber mit moderner Technik. Je nach Version leistet er bis zu 150 PS (110 kW) und schafft bis zu 410 Kilometer Reichweite. Preislich geht es bei 24'900 Franken los – fair für ein so emotionales Gesamtpaket.

9

Hyundai Inster

Hipp, kompakt und überraschend geräumig: Der Hyundai Inster zeigt, wie alltagstauglich ein kleiner Stromer sein kann. Ab 23’990 Franken bietet er ein durchdachtes Raumkonzept und eine erhöhte Sitzposition – ideal für die Stadt. Bis zu 115 PS (85 kW) sorgen für genug Schwung im Alltag, während mit über 350 Kilometern Reichweite auch längere Strecken drinliegen. Ein moderner Stromer, der sich grösser anfühlt, als er ist.

8

BYD Dolphin Surf

Mit dem Dolphin Surf greift BYD das Segment der günstigen Elektro-Kleinwagen an. Der rund vier Meter lange Citystromer startet in der Schweiz bei 20’990 Franken und richtet sich klar an den urbanen Alltag. Je nach Version leistet er bis zu 156 PS (115 kW) und kommt auf rund 220 bis über 300 Kilometer Reichweite. Ein ernstzunehmender Herausforderer im wachsenden Segment der erschwinglichen Stromer.

7

Citroën ë-C3

Mit dem ë-C3 hat Citroën schon länger einen der ersten wirklich erschwinglichen Elektro-Kleinwagen aus Europa im Angebot. Der rund vier Meter lange Stromer startet mit kleinerer Batterie bereits ab 18’990 Franken und soll Elektromobilität für die breite Masse zugänglich machen. Angetrieben wird der ë-C3 von einem 113 PS (83 kW) starken Elektromotor, die Reichweite liegt bei rund 200 (30 kWh) bis zu 325 Kilometern (44 kWh) – absolut alltagstauglich für Stadt und Pendelstrecke. Alternativ gibts den Elektro-Franzosen auch eine Nummer grösser als ë-C3 Aircross.

6

Renault Twingo

Der neue Renault Twingo Electric bringt Retro-Charme auf die Schweizer Strassen – klein, frech und vollelektrisch. Schon ab 18’900 Franken ist der ikonische Cityflitzer zu haben und zählt damit zu den günstigsten Stromern im A‑Segment. Auf knapp 3,80 Metern Länge liefert der Twingo mit 82 PS (60 kW) genug Power für den Stadtverkehr, während die 27,5‑kWh-Batterie Reichweiten von bis zu 260 Kilometern ermöglicht. 

5

Dacia Spring

Dacia steht wie kaum eine andere europäische Marke für einfache, günstige Autos mit klarem Zweck: zuverlässig von A nach B kommen. Genau diesen Ansatz verfolgt auch der Spring – nur eben vollelektrisch. Der 3,73 Meter kurze Ministromer startet bereits bei 17’700 Franken, leistet 65 PS (48 kW) und schafft bis zu 230 Kilometer Reichweite. Damit ist er wie gemacht für den Alltag und jedes Abenteuer in der Innenstadt.

4

Leapmotor T03

Elektromobilität muss nicht teuer sein. Der Beweis: der T03 des China-Start-ups Leapmotor. Der Kleinstwagen startet bei 16’990 Franken, bietet rund 265 Kilometer Reichweite und bringt 95 PS (70 kW) auf die Strasse. Damit ist er ein echter Preis-Leistungs-Tipp für alle, die günstig elektrisch durch den Alltag kommen wollen. Besonders spannend: Unter der Stellantis-Ägide wird der T03 inzwischen sogar in Europa produziert.

3

JAC E30X City

Preiswert, kompakt und ideal für die Stadt: Der JAC E30X City ist ein kleines SUV‑ähnliches Elektroauto, das in der Schweiz bereits ab 16’989 Franken zu haben ist. Auf rund 4,00 Metern Länge überrascht der Stromer mit viel Platz für Fahrer und Passagiere. Mit 136 PS (100 kW) zählt er zu den leistungsstärkeren Modellen auf der Liste, während die 41‑kWh-Batterie für bis zu 293 Kilometer Reichweite nach WLTP sorgt. Wer noch mehr will, kann auf die Variante mit 57‑kWh-Batterie zurückgreifen.

2

JAC e-JS1

Wer auf jeden Franken achten muss und trotzdem elektrisch und mit genug Platz unterwegs sein will, sollte sich den e-JS1 ebenfalls von der Marke JAC genauer ansehen. Ab 12’989 Franken gibt es den kleinen Stromer mit 61 PS (45 kW) und rund 330 Kilometern Reichweite – damit ist er ein idealer Cityflitzer. Kein Schnickschnack, aber genau das, was man im Alltag braucht.

1

Citroën Ami, Fiat Topolino & Opel Rocks

1/4
Der Citroën Ami ist mit 9'590 Franken der günstigste seiner Stellantis-Brüder.
Foto: Citroën/zVg

Winzig, frech und vollelektrisch: Citroën Ami, Fiat Topolino und Opel Rocks teilen sich nicht nur das Konzept, sondern auch die Technik – alle drei basieren auf derselben Plattform aus dem Stellantis-Konzern. Preislich setzen sie die Benchmark ganz unten an: Der Ami startet bei 9590 Franken, gefolgt vom Opel Rocks für 9’690 Franken und dem Fiat Topolino für 9’990 Franken. Kompakt gebaut und extrem wendig, sind die Mini-Stromer mit ihren 8 PS (6 kW) wie gemacht für enge Gassen und knappe Parklücken in der Stadt. Zur selben Kategorie wie die genannten Stromer-Winzlinge zählt auch der Microlino des Schweizer Kickboard-Herstellers Micro Mobility aus Küsnacht ZH. Die 45-km/h-Version des Microlino startet ab 15'990 Franken.


Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen