ID. Cross feiert Weltpremiere
VWs Elektro-Hoffnung für unter 28'000 Franken

Seine Weltpremiere feiert der VW ID. Cross in schweren Zeiten für den deutschen Autogiganten. Umso wichtiger ist der Elektro-SUV für die Wolfsburger: Kann er bei der ersten Sitzprobe überzeugen?
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Optisch wirkt der ID. Cross im Vergleich zur ersten Generation der ID-Modelle erwachsener, wertiger und nicht mehr so lieblos und puristisch wie seine Ahnen.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • VW ID. Cross: Neuer Elektro-Crossover ab 27'600 Franken in der Schweiz bestellbar.
  • Topmodell bietet 211 PS, 427 km Reichweite und 52-kWh-Batterie.
  • Marktstart im November 2026, Basisversion mit 115 PS folgt später.

Einen kompakten Crossover mit Elektroantrieb haben viele Volumenmarken längst in ihrer Angebotspalette. Der VW ID. Cross ist daher spät dran und umso mehr darf bei ihm nichts schiefgehen. Optisch hat der Elektro-SUV in Polo-Grösse im Vergleich zur ersten Generation der ID-Modelle deutlich gewonnen, wirkt erwachsener, wertiger und nicht mehr so lieblos und puristisch wie seine Elektro-Ahnen.

Die technischen Werte zeigen deutlich die Verwandtschaft zu Modellen wie dem ID. Polo und Skoda Epiq: der ID. Cross basiert ebenfalls auf dem MEB+, der jüngsten Evolutionsstufe des modularen E-Antriebsbaukastens. Die Entscheidung für den Frontantrieb spart Kosten und Platz. Der kompakte Motor sitzt vorn, die Batterie liegt flach im Unterboden. VW montiert die prismatischen Einheitszellen direkt im Pack (Cell-to-Pack) und verzichtet auf separate Module.

Drei Antriebe mit bis zu 211 PS

Zum Start gibts wie im ID. Polo drei Antriebsvarianten für den 4,15 Meter langen Cross. Die beiden schwächeren Versionen mit 116 PS (85 kW) und 135 PS (99 kW) nutzen eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit einer Kapazität von 37 kWh. Die vorläufige WLTP-Reichweite dieser Modelle liegt bei bis zu 310 Kilometern. Geladen wird mit maximal 90 kW, womit die Akkus in 23 Minuten von zehn auf 80 Prozent gefüllt sind.

Die stärkere Version mit 211 PS (155 kW) kombiniert VW mit einer 52-kWh-Batterie auf NMC-Basis (Nickel-Mangan-Kobalt). Hier liegt die vorläufige Reichweite bei bis zu 427 Kilometern, die maximale Ladeleistung bei 105 kW. Das Stromtanken soll damit von zehn auf 80 Prozent 24 Minuten dauern. Alle Modellvarianten laden an einer Wallbox mit 11 kW.

Cockpit mit echten Tasten

Innen setzt der ID. Cross ganz auf das Layout des Polo. Der Fahrer blickt auf ein 10,25 Zoll grosses digitales Cockpit und einen 12,9-Zoll-Touchscreen. Für die Klimafunktionen gibts eine separate Leiste mit echten Tasten sowie Drehregler für Lautstärke und Titelwahl, klar gegliederte Lenkradtasten und klassische Lenkstockhebel. Der optionale Connected Travel Assist nutzt Online-Daten und soll erstmals auch auf Ampeln reagieren. Erkennt das System eine rote Ampel, bremst es den Wagen bis zum Stillstand ab.

Einen Sprung nach vorn macht die Materialanmutung: Die Instrumententafel ist stoffbezogen, Kontaktflächen und Bedienelemente wirken hochwertiger als beispielsweise im VW ID.3 Neo. Optional sind elektrisch einstellbare Vordersitze mit pneumatischer Massagefunktion, ein grosses Panoramadach sowie ein Harman-Kardon-System mit 425 Watt aus zehn Lautsprechern an Bord.

Viel Platz zum fairen Preis

Die effiziente Bauweise sorgt für viel Platz: Der ID. Cross bietet ein Kofferraumvolumen von 475 Litern. In den vorderen Frunk passen weitere 22 Liter. Das Fahrwerk ist konventionell und kosteneffizient ausgelegt. Es verfügt über McPherson-Federbeine vorn, eine kompakte Verbundlenkerachse hinten sowie ein neues One-Box-Bremssystem mit Scheibenbremsen an beiden Achsen. Bei der Hinterachse verzichtet VW auf eine teure Mehrlenkerkonstruktion.

Der ID. Cross ist vorerst nur in der stärksten Motorisierung in Verbindung mit grossem Akku ab 37'800 Franken bestellbar. Die Basisversion mit 115 PS und kleiner Batterie startet bei 27'600 Franken und wird zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die ersten Fahrzeuge rollen Ende November zu den Schweizer Händlern.

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