Darum gehts
- Skoda präsentiert in Spreitenbach die Elektro-SUV-Weltpremiere Epiq
- Der Epiq ist 4,17 Meter lang und bietet mit grösserem 55-kWh-Akku bis 440 km Reichweite
- Die Preise starten ab 37'800 Franken für die Version mit grösserem Akku
- Das im Herbst folgende Basismodell mit kleiner Batterie und weniger Reichweite gibts ab 25'900 Franken
Selbst aus Vietnam sind ein paar Journalisten angereist. Nein, nicht für die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg, sondern für die Weltpremiere des kleinen Elektro-SUVs Skoda Epiq. Dazu wurde in der Umwelt Arena Spreitenbach in einwöchiger Vorarbeit eine beeindruckende Kulisse mit grosser Zuschauertribüne aufgebaut.
Doch die eigentliche Show war schnell vorbei. Sie dauerte nicht einmal die Hälfte eines Eishockey-Drittels. Der extra aus Tschechien angereiste Skoda-CEO Klaus Zellmer (58) zieht nach einigen Begrüssungsworten das Tuch vom Fahrzeug und verkündet: «Der Epiq ist unser neuer Einstieg in die Elektromobilität. Kompakt, selbstbewusst, unverkennbar Skoda und darauf ausgelegt, ein aussergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.» Er setze neue Massstäbe dafür, wie ein Elektro-Einstiegsmodell sein soll. Zellmer: «Klares, zweckmässiges Design, intuitive Bedienung und echter Alltagsnutzen.»
Das wars. Technische Daten? Fehlanzeige. Immerhin durften die Journalisten danach auf die Bühne, um sich den neuen Epiq genauer anzusehen. Und dabei konnte Blick dem Skoda-Chef bereits erste Details entlocken. Der Epiq ist knackige 4,17 Meter lang, teilt sich die neue Elektro-Plattform MEB+ des VW-Konzerns mit dem Cupra Raval sowie dem künftigen VW ID. Polo und reiht sich unter den beiden Skoda-Stromern Elroq und Enyaq ein.
Drei Varianten, zwei Akkugrössen
Unser erster Blick ins Fahrzeug zeigt: Es gibt Platz für fünf Personen, einen 475 Liter grossen Kofferraum und vorne einen kleinen 25-Liter-Frunk. Im Cockpit gibts das bekannte Paket aus kleinem Infodisplay für die Instrumente und 13 Zoll grossem Zentralbildschirm. Bedienen lässt sich dies per Sprache, direkt über den Touchscreen oder über horizontal ausgerichtete Module am Lenkrad.
Herr Zellmer, wo nutzt Skoda KI?
Klaus Zellmer: In allen Bereichen. Wir haben die Strategie ausgegeben, kein Prozess ohne KI. Egal ob in der Administration, der Entwicklung oder der Produktion.
Dann fragen Sie auch die KI, welche Modelle Skoda noch braucht?
Das kann man fragen, aber die Antwort ist nix wert.
Genau! Deshalb frage ich jetzt Sie.
(lacht) Wir wissen schon, wo wir noch Lücken in unserem Angebot haben. Im Moment haben wir zwar das breiteste Portfolio in unserer Unternehmensgeschichte. Deshalb sind wir auch so erfolgreich. Was uns jetzt noch fehlt, ist neben dem Kodiaq ein grosser SUV mit 7 Plätzen. Den liefern wir aber schon bald mit dem angekündigten Peaq – und der kommt ebenfalls rein batterieelektrisch wie der Epiq hier.
Ein ganz kleiner Stromer, wie zum Beispiel der von VW angekündigte ID. 1, fehlt bei Skoda aber. Kommt da noch was?
Wir haben uns im Konzern bewusst dafür entschieden, dass sich VW auf dieses Thema fokussiert. Wir bei Skoda sind bis Ende des Jahrzehnts bei den Kleinwagen mit unseren Modellen Fabia, Kamiq und Scala noch sehr gut unterwegs und werden kein Pendant zu einem allfälligen ID. 1 bringen.
Und ein klassischer E-Kombi – ein E-Octavia zum Beispiel?
Ja, da sind wir dran. Das fehlt uns tatsächlich, obwohl wir mit dem Octavia den Markt weiterhin beherrschen. Wir werden nächstes Jahr für den Octavia einen Plug-in-Hybrid mit über 100 Kilometern elektrischer Reichweite bringen. So schlagen wir eine Brücke zur E-Mobilität. Aber zu Beginn des nächsten Jahrzehnts werden wir auch in diesem Bereich mit einem Elektro-Kombi nachlegen müssen.
Darf Skoda eigentlich auch Spassautos bauen – etwa ein Cabrio?
Sicher, und das würde mir persönlich auch viel Freude bereiten. Doch bei Cabrios zeigen die Zulassungszahlen nur in eine Richtung – nach unten. Aber Spassautos sind ja zum Beispiel auch unsere sportlichen Elroq RS oder Enyaq RS.
Für Skoda galt mal: Viel Auto für wenig Geld. Inzwischen gibts mehr Hightech, die Autos sind aber nicht mehr ganz so günstig. Wie würden Sie Ihre Marke heute beschreiben?
Skoda ist noch immer eine Marke, die für ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis steht. Und unsere Strategie geht auf. Wir verzeichnen aktuell den zweithöchsten Marktanteil in Europa und waren vor vier Jahren noch die Nummer 10. Die eingeschlagene Richtung für unsere Preis-Wert-Strategie stimmt folglich.
Wie gross ist die Angst vor den Chinesen?
Genauso gross wie die Angst vor Jahrzehnten vor den Japanern und dann den Koreanern. Wettbewerb belebt das Geschäft – das ist gut für die Endkunden. Und wir müssen uns halt noch mehr anstrengen, noch effizienter und auch innovativer werden. Das ist normal, das ist der Wettbewerb.
Herr Zellmer, wo nutzt Skoda KI?
Klaus Zellmer: In allen Bereichen. Wir haben die Strategie ausgegeben, kein Prozess ohne KI. Egal ob in der Administration, der Entwicklung oder der Produktion.
Dann fragen Sie auch die KI, welche Modelle Skoda noch braucht?
Das kann man fragen, aber die Antwort ist nix wert.
Genau! Deshalb frage ich jetzt Sie.
(lacht) Wir wissen schon, wo wir noch Lücken in unserem Angebot haben. Im Moment haben wir zwar das breiteste Portfolio in unserer Unternehmensgeschichte. Deshalb sind wir auch so erfolgreich. Was uns jetzt noch fehlt, ist neben dem Kodiaq ein grosser SUV mit 7 Plätzen. Den liefern wir aber schon bald mit dem angekündigten Peaq – und der kommt ebenfalls rein batterieelektrisch wie der Epiq hier.
Ein ganz kleiner Stromer, wie zum Beispiel der von VW angekündigte ID. 1, fehlt bei Skoda aber. Kommt da noch was?
Wir haben uns im Konzern bewusst dafür entschieden, dass sich VW auf dieses Thema fokussiert. Wir bei Skoda sind bis Ende des Jahrzehnts bei den Kleinwagen mit unseren Modellen Fabia, Kamiq und Scala noch sehr gut unterwegs und werden kein Pendant zu einem allfälligen ID. 1 bringen.
Und ein klassischer E-Kombi – ein E-Octavia zum Beispiel?
Ja, da sind wir dran. Das fehlt uns tatsächlich, obwohl wir mit dem Octavia den Markt weiterhin beherrschen. Wir werden nächstes Jahr für den Octavia einen Plug-in-Hybrid mit über 100 Kilometern elektrischer Reichweite bringen. So schlagen wir eine Brücke zur E-Mobilität. Aber zu Beginn des nächsten Jahrzehnts werden wir auch in diesem Bereich mit einem Elektro-Kombi nachlegen müssen.
Darf Skoda eigentlich auch Spassautos bauen – etwa ein Cabrio?
Sicher, und das würde mir persönlich auch viel Freude bereiten. Doch bei Cabrios zeigen die Zulassungszahlen nur in eine Richtung – nach unten. Aber Spassautos sind ja zum Beispiel auch unsere sportlichen Elroq RS oder Enyaq RS.
Für Skoda galt mal: Viel Auto für wenig Geld. Inzwischen gibts mehr Hightech, die Autos sind aber nicht mehr ganz so günstig. Wie würden Sie Ihre Marke heute beschreiben?
Skoda ist noch immer eine Marke, die für ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis steht. Und unsere Strategie geht auf. Wir verzeichnen aktuell den zweithöchsten Marktanteil in Europa und waren vor vier Jahren noch die Nummer 10. Die eingeschlagene Richtung für unsere Preis-Wert-Strategie stimmt folglich.
Wie gross ist die Angst vor den Chinesen?
Genauso gross wie die Angst vor Jahrzehnten vor den Japanern und dann den Koreanern. Wettbewerb belebt das Geschäft – das ist gut für die Endkunden. Und wir müssen uns halt noch mehr anstrengen, noch effizienter und auch innovativer werden. Das ist normal, das ist der Wettbewerb.
Die ersten Modelle rollen im Spätsommer zum Verkaufsstart als gut ausgestattete Topvarianten Epiq 55 und Epiq First Edition. Der Haken: Mit Preisen ab 37’800 und 40’000 Franken ist der Elektro-Zwerg kein Schnäppchen – auch wenn diese frontgetriebenen Topversionen mit beachtlichen 211 PS (155 kW), 55-kWh-Akku und bis zu 440 Kilometern Reichweite auftrumpfen.
Ab Herbst wird es den Epiq aber auch deutlich günstiger geben – allerdings mit kleinerem Akku (35 kWh), weniger Leistung (115 bzw. 135 PS) und weniger Reichweite (bis 310 km). Dann startet der günstigste Epiq 35 ab 25’900 Franken. Und löst so das Konzernversprechen, ein Elektroauto zum erschwinglichen Preis anzubieten, doch noch ein.
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