Bald starten Epiq und Peaq
Skodas Elektrofamilie kriegt zwei neue Babys

Zu den bekannten Skoda-Stromern Elroq und Enyaq kommen demnächst der kleine Epiq und der grosse Siebenplätzer Peaq dazu. Dann umfasst die Stromerfamilie der tschechischen VW-Tochter bereits vier unterschiedlich grosse Modelle.
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Im Rahmen der Eishockey-WM in der Schweiz fand vor zwei Monaten auch die Weltpremiere des neuen Skoda Epiq in der Schweiz statt.
Foto: Raoul Schwinnen

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Skoda lanciert zwei neue Elektro-SUVs in der Schweiz: Epiq und Peaq
  • Preise: Epiq ab 25’900 Franken, Peaq für sieben Personen ab 60’350 Franken
  • Peaq bietet Reichweiten bis 640 Kilometer und 2000 Kilogramm Anhängelast
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Raoul SchwinnenRedaktor Auto & Mobilität

Gerne erinnern wir uns zwei Monate zurück an die erfolgreiche Eishockey-WM in der Schweiz. Dort feierte Skodas dritter Stromer, der kompakte Epiq, seine Weltpremiere. Der Mini-SUV ist nur 4,17 Meter kurz. Ab dem Spätsommer markiert er Skodas neuen Einstieg in die Elektrowelt – zu Preisen ab 25’900 Franken. Mit Reichweiten von 310 bis 440 Kilometern und 115 bis 211 PS teilt sich der Epiq VWs neue Elektroplattform MEB+ mit dem Cupra Raval sowie mit dem VW ID. Polo und dem VW ID. Cross und reiht sich unterhalb der bereits bekannten Skoda-Stromer Elroq und Enyaq ein.

Genau am anderen Ende, nämlich über Elroq und Enyaq, positioniert sich ab Herbst das nächste, inzwischen vierte Skoda-Elektromodell, der Peaq. Das SUV-Flaggschiff ist mit 4,87 Metern Länge gar noch etwas grösser als der konventionell angetriebene Kodiaq und bietet wie dieser Platz für bis zu sieben Personen. Bei uns kommt der grosse Stromer nur mit grösserem 91-kWh-Akkupaket und als Hecktriebler Peaq 90 mit 286 PS oder mit 4x4 als Peaq 90x mit 299 PS und 545 Nm in den Verkauf. Bereits munkelt man aber von einer später folgenden RS-Version, die dann selbstverständlich mehr Leistung als die 340 PS der aktuell sportlichsten Skoda-Stromer haben soll.

Viel Platz und grosse Reichweite

Imponieren will der grosse Peaq mit der in Aussicht gestellten Reichweite. Skoda verspricht maximal 640 WLTP-Kilometer für den Hecktriebler und 610 WLTP-Kilometer für den Allradler. Weniger imposant ist dagegen die Ladeleistung. Wegen der MEB-Plattform gibts keine in diesem Segment übliche 800-Volt-Technik. Das Laden von 10 auf 80 Prozent dauert deshalb am Schnelllader knapp eine halbe Stunde.

Innen bietet der grosse Familien-SUV nicht nur viele praktische Ablagen, sondern auch enorm viel Platz vorne und in Reihe zwei. Das Cockpit präsentiert sich mit der kleinen Instrumenteneinheit hinter dem Lenkrad, mit Head-up-Display und dem grossen Zentralbildschirm fast schon skandinavisch nüchtern gestylt. Das Ladevolumen beträgt in der Variante mit fünf Sitzen 935 Liter – mehr als bei jedem anderen Skoda. Dazu kommt vorne unter der Haube noch ein zusätzliches Staufach mit 37 Litern. Und auch als Zugfahrzeug eignet sich der neue Peaq – die maximale Anhängelast beim Hecktriebler liegt bei 1800, beim Allradler bei 2000 Kilogramm.

Die Preise des grössten Skoda-Stromers starten ab 60’350 Franken, für den Peaq 90x mit 4x4 werden mindestens 62’850 Franken fällig.

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