Mehr als ein Viertel Stromer
Iran-Krieg sorgt für Schweizer E-Auto-Boom

Die neusten Zahlen zeigen: Im Mai war mehr als jeder vierte Neuwagen ein Stromer. Bemerkenswert: China-Hersteller BYD liegt inzwischen vor Tesla.
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BYD mischt den Schweizer Automarkt auf – und profitiert vom aktuellen Elektro-Boom.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In der Schweiz sind 26 Prozent der Neuwagen im Mai E-Autos
  • Chinesischer Hersteller BYD überholt Tesla mit 1929 verkauften Autos 2026
  • Steckerfahrzeuge erreichen in den ersten fünf Monaten 35 Prozent Marktanteil
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Gabriel KnupferRedaktor News

Benzin-Schock wegen des Iran-Konflikts! Ausgerechnet Erdöl-Fan Donald Trump verhilft E-Autos in der Schweiz zum Boom.

Die neuen Zahlen von Auto-Schweiz zeigen: Bereits den zweiten Monat in Folge ist jeder vierte Neuwagen ein reiner Stromer. Im Januar lag der Anteil noch bei 21 Prozent, im Mai sind es schon 26 Prozent.

Steckerfahrzeuge im Plus

Im Vergleich zum Vorjahr legten E-Autos 2026 bisher um 16 Prozent zu. Noch stärker ist der Aufschwung bei den Plug-in-Hybriden mit einem Plus von 20 Prozent. Insgesamt kommen Steckerfahrzeuge auf einen Anteil von mehr als einem Drittel (35 Prozent).

Vor allem die Chinesen mischen den Schweizer E-Markt auf. Newcomer BYD verkaufte in den ersten fünf Monaten des Jahres bereits 1929 Autos – und überholt damit sogar den ehemaligen Platzhirsch Tesla (1618) und den chinesischen Konkurrenten MG (1727).

Zum Vergleich: VW bleibt mit 10'138 verkauften Autos die unangefochtene Nummer 1 der Schweiz. Auf den Plätzen folgen mit VW-Tochter Škoda (9006) und BMW (8083) zwei weitere Hersteller in deutschem Besitz.

Schwacher Neuwagenabsatz

Trotz Stromer-Trend herrscht bei den Autohändlern miese Stimmung. Der Grund: Der allgemeine Neuwagen-Verkauf harzt, die Schweizer sparen und kaufen lieber Occasionen, wie eine Auswertung des Versicherers Axa kürzlich zeigte.

Dazu kommen die strengen Emissionsziele, die die Autoimporteure erfüllen müssen. Auto-Schweiz-Direktor Thomas Rücker (50) warnt: «Der Wandel ist zu langsam.» Den Händlern drohen wegen zu hoher CO₂-Werte Millionenstrafen.

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