Darum gehts
- Iran-Krieg treibt Benzinpreise hoch, E-Autos werden attraktiver.
- 41 Prozent der Schweizer würden gebrauchte E-Autos erwägen.
- Hauptsorge: Zustand der Batterie, Ladestationen und Reichweite ebenfalls genannt.
Der Benzinpreis-Schock wegen des Iran-Krieges drückt aufs Portemonnaie. Besonders mit E-Occasionen könnte man nun viel Geld sparen.
Kein Wunder: Für fast jeden zweiten Schweizer (41 Prozent) kommt beim nächsten Autokauf ein Stromer aus zweiter Hand infrage. Das zeigt eine neue Umfrage von GFS Bern im Auftrag von Auto-i-DAT. 22 Prozent würden hingegen nur einen neuen Stromer kaufen. Und 26 Prozent wollen grundsätzlich kein E-Auto.
Jüngere Menschen offener
Dabei zeigen sich zwei deutliche Tendenzen: Erstens sind jüngere Menschen deutlich aufgeschlossener als ältere gegenüber E-Occasionen. Und zweitens ist die Abwehr gegenüber gebrauchten E-Autos bei Leuten besonders gross, die noch nie oder erst einmal mit einem Stromer gefahren sind.
Mehr als die Hälfte der Befragten sass noch nie am Steuer eines Stromers und weitere 15 Prozent nur einmal. Für zwei Drittel der Menschen in der Schweiz ist die Elektromobilität also noch ein Buch mit sieben Siegeln.
Wie geht es der Batterie?
Die grösste Angst der Käufer: Macht die Batterie schlapp? Für 27 Prozent ist das der Hauptgrund, auf den Kauf zu verzichten. Klar ist: Erst wenn die Händler den Zustand des Akkus garantieren, greifen die Schweizer zu. Weitere Sorgen betreffen die Verfügbarkeit von Ladestationen und die Reichweite.
Die stärksten Argumente für Occasions-Stromer sind hingegen der Anschaffungspreis und die Betriebskosten. Weil sich gebrauchte E-Autos lange schlecht verkauften, sind die Preise im Keller. Trotz Batterie-Sorgen: Für Schnäppchenjäger ist jetzt die beste Zeit zum Einstieg.