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XXL-Selbstinszenierung des US-Präsidenten
Iran-Deal, Putin-Gratulation und Käfigkämpfe zu Trumps 80. Geburtstag

In Nahost war es bereits Montag, als die Nachricht vom Durchbruch kam – in Washington aber noch Sonntag, der 14. Juni, Trumps 80. Geburtstag, den der US-Präsident mit einer spektakulären UFC-Show vor dem Weissen Haus und dem Iran-Deal in letzter Minute zelebrierte.
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Glückwunsch des Weissen Hauses zum 80. des US-Präsidenten
Foto: X @WhiteHouse

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump feiert 80. Geburtstag mit Iran-Deal und UFC-Show in Washington
  • 600-Tonnen-Oktagon und 4300 Gäste bei patriotischer Mega-Party am Weissen Haus
  • Zahlreiche Proteste unter «No Kings», Washington wie Reality-TV-Show
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Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

In Nahost standen die Uhren zwar schon auf Montag, als der Durchbruch gemeldet wurde. In Washington war noch immer Sonntag, der 14. Juni – der Geburtstag von US-Präsident Donald Trump. Seinen 80. feierte Trump mit Käfigkämpfen vor dem Weissen Haus – und dem Iran-Deal in letzter Minute.

Es war kein Ruhetag für den frischgebackenen Achtzigjährigen, dessen Geburtstag offenbar mit einer Gratulation durch Putin begann. Wie aus dem Kreml verlautete, habe ihn der russische Präsident Wladimir Putin (73) als erster ausländischer Staatschef beglückwünscht.

XXL-Selbstinszenierung

Sich selbst beschenkte Trump mit einer patriotischen XXL-Inszenierung mitten in der US-Hauptstadt. Auf dem Südrasen des Weissen Hauses entstand eine grelle Show: Militärsymbolik, Lichtinstallationen, Kampfshow-Atmosphäre und Maga-Party sternförmig um den 600-Tonnen-UFC-Oktagon.

Regierungsmitglieder, hohe ausländische Gäste und Tausende Anhänger strömten ins Herz von Washington D.C., wo die Party um 20 Uhr (2 Uhr MESZ) zu steigen begann, während Helikopter über der US-Hauptstadt kreisten und riesige Flaggen wehten.

Jubel und Kritik

Trump zeigte sich auf dem Balkon des Weissen Hauses, bevor die UFC-Käfigkampf-Klopperei auf dem White House Lawn begann– sieben Kämpfe, zwei Titelkämpfe, 4300 geladene Gäste. Für Fans: eine patriotische Mega-Feier. Für Kritiker: eine völlig überdrehte Selbstinszenierung – «Zirkus», «Clown-Show», hiess es am Rande.

Gleichzeitig gingen unter dem Motto «No Kings» Trump-Gegner auf die Strasse. Zwischen Protestmärschen, Neonlicht und Trump-Fans wirkte Washington zeitweise wie eine Mischung aus Nationalfeiertag, Wahlkampf-Rally und Reality-TV-Show – und allpräsent der Mann, der sich tagsüber auf Truth Social zu Nahost, US-Innenpolitik und -Sport äusserte – und sich wenigstens nicht selbst gratulierte.

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