«Sie sind eine dumme Person»
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Trump zu Journalistin:«Sie sind eine dumme Person»

Wegen Ballsaal-Projekt
Trump schnauzt vor China-Reise Journalistin an

Trumps geplanter 400-Millionen-Dollar-Ballsaal sorgt für Ärger. Nun reagiert der Ex-Präsident gereizt auf kritische Fragen.
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Trump sprach vor seiner Abreise nach China mit Reportern vor dem Weissen Haus.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump beleidigt Journalistin vor Abreise nach China am Dienstag
  • Ballsaal-Kosten verdoppelt: Trump behauptet, Grösse statt Preis sei gestiegen
  • Projektkosten auf 400 Millionen Dollar geschätzt, mögliche Nutzung von Steuergeldern
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Janine EnderliRedaktorin News

Es ist keine Neuheit: Donald Trump (79) reagiert immer wieder ausfällig auf Fragen von Journalisten, die ihm nicht gefallen. 

Die jüngste Episode ereignete sich kurz vor Trumps Reise nach China. Eine Reporterin fragte den US-Präsidenten nach seinem Ballsaal, den er neu bauen lässt. Die Kosten dafür sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Trump versicherte mehrfach, dass keine Steuergelder dafür verwendet würden. Auf eine Nachfrage einer Journalistin, ob indirekt nicht doch Gelder aus der Öffentlichkeit fliessen, reagierte Trump patzig. «Sie sind eine dumme Person», sagte er, als sie fragte, warum sich der Preis für das Projekt verdoppelt habe. 

Trump: «Grösse verdoppelt und nicht Preis»

Zunächst sprach Trump noch von 200 Millionen Dollar für das Projekt – mittlerweile ist von 400 Millionen Dollar die Rede. Es soll von Trump selbst und von «patriotischen Spendern» finanziert werden. «Ich habe die Grösse verdoppelt und nicht den Preis», so Trump. Die Administration möchte durch die Konstruktion des neuen Raumes mehr Platz für Veranstaltungen und den Empfang ausländischer Staatsgäste schaffen. 

Für Kritik sorgt vor allem, dass mit dem Abriss des historischen East Wings ein historisches Bauwerk verschwindet und dass der Bau erfolgte, ohne ein öffentliches Prüfverfahren zu durchlaufen. 

Hintergrund für Trumps Reaktion am Dienstag war ein neuer Vorstoss republikanischer Senatoren, wonach dem Secret Service rund eine Milliarde US-Dollar für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen zur Verfügung gestellt werden sollen. Der geplante Ballsaal wird im Text zwar nicht ausdrücklich erwähnt, jedoch fragen sich Beobachter, ob damit indirekt öffentliche Gelder in das Projekt fliessen. 

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