Wartete am Check-in
Mallorca-Tourist bricht betrunken in Lübecker Flughafen ein

Weil er nicht im Freien übernachten wollte, brach ein betrunkener Mallorca-Tourist am Donnerstagabend in den Lübecker Flughafen ein. Dort wartete er am Freitagmorgen mit 2,7 Promille im Check-in-Bereich auf seinen Flug.
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Am Donnerstagabend brach ein betrunkener Mallorca-Tourist in den Lübecker Flughafen ein, um nicht im Freien übernachten zu müssen. (Archivbild)
Foto: PD

Darum gehts

  • Ein 39-Jähriger brach betrunken in den Flughafen Lübeck ein
  • Mit 2,7 Promille wartete er auf seinen Flug nach Mallorca am nächsten Morgen
  • Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch wurden eingeleitet
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Diese Schnapsidee wurde ihm zum Verhängnis. Am Vorabend seines Fluges fand sich ein 39-jähriger Mann aus Niedersachsen bereits am Flughafen Blankensee in Lübeck (D) ein. Da sein Flug erst am Freitagmorgen um 9 Uhr nach Mallorca startete und er nicht im Freien übernachten wollte, entschied sich der stark betrunkene Mann kurzerhand, in den Flughafen einzubrechen, heisst es in einer Medienmitteilung der Polizeidirektion Lübeck. 

Gegen 7.30 Uhr rückte die Polizei am Freitagmorgen zum Flughafen aus, nachdem Mitarbeiter eine beschädigte Tür vorgefunden und anschliessend auf den Überwachungskameras einen Mann im Flughafen gesehen hatten. Im Check-in-Bereich des Flughafens stiessen die Beamten auf den Mann, der dort auf seinen Flug wartete. 

Mit 2,7 Promille wartete er beim Check-in

Für den Malle-Trip schien der Reisende gehörig vorgeglüht zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,7 Promille. Nach den polizeilichen Massnahmen wurde der Mann zwar entlassen, seinen Flug bekam er trotzdem nicht. Zusätzlich wurden wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs Ermittlungen gegen ihn aufgenommen. 

Immer wieder schlagen Flugreisende über die Stränge und halten damit den Flugverkehr auf. 

Betrunkener Passagier zwingt Pilot zur Warteschleife

Ein betrunkener Passagier sorgte im November 2025 auf einem Flug von Krakau nach Bristol für Tumult. Der Mann stiess laute Flüche aus und weigerte sich, sich hinzusetzen. Der Pilot war deshalb gezwungen, eine Warteschleife zu fliegen.

Am Boden legte sich der Fluggast schliesslich mit den Sicherheitskräften an, die versuchten, ihn als Erstes aus dem Flugzeug zu entfernen. Eine Stunde brauchten die Sicherheitskräfte, um den Mann aus dem Flieger zu bringen. Videoaufnahmen zeigen, wie er eine Sicherheitsbeamtin angreift. Bereits auf dem Hinflug war der Mann wegen unangemessenen Verhaltens aufgefallen. 

Betrunkener Passagier sorgt während Flug für Chaos
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Landung verzögert:Betrunkener sorgt während Flug für Chaos

Fluggast attackiert Mitreisende mit Gabel

Auf einem Lufthansa-Flug von Chicago nach Frankfurt im Oktober 2025 verletzte ein 28-jähriger Flugreisender zwei Jugendliche mit einer Gabel. Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft traf der Mann einen der 17-Jährigen an der Schulter und den anderen am Hinterkopf. Als die Crew eingriff, zeigte sich der Fluggast renitent. Er habe mit den Fingern eine Pistole imitiert, sie sich in den Mund gesteckt und einen imaginären Abzug betätigt, hiess es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Anschliessend habe er eine Frau geschlagen und dies auch bei einem Besatzungsmitglied versucht. Das Flugzeug landete ausserplanmässig in Boston, der Mann wurde festgenommen. Ihm wird Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe an Bord eines Flugzeugs vorgeworfen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

Passagier greift Mitreisende an und später Taxifahrer

Im Oktober 2025 war ein Flieger nach Barcelona am Nürnberger Flughafen bereits abflugbereit, als ein Passagier plötzlich eine Mitreisende angriff. Ein 37-jähriger Spanier versuchte einer ebenfalls spanischen Mitreisenden das Handy zu entreissen und schlug auf die Frau ein, heisst es in einer Medienmitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken. 

Der Mann habe sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befunden und sei der Meinung gewesen, dass Telefon würde Frequenzen an das Flugzeug senden, was dieses zum Absturz bringen könnte. Die Polizei brachte den Fluggast schliesslich aus dem Flieger, der mit einer Stunde Verspätung starten konnte. Wenig später, nachdem die Polizei den Mann entlassen hatte, schlug dieser einem Taxifahrer ins Gesicht. Im Anschluss wurde der 37-Jährige von der Polizei in eine Fachklinik überstellt. 

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