Überraschung in Florida
Newcomerin Gregory triumphiert in Trumps politischer Hochburg

Die Demokratin Emily Gregory gewinnt überraschend eine Sonderwahl in Palm Beach, Florida. Der Wahlkreis umfasst Trumps Wohnsitz Mar-a-Lago, wo er 2024 noch dominierte. Trumps Unterstützung für den unterlegenen Republikaner Jon Maples blieb erfolglos.
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Die Demokratin Emily Gregory sorgt in Florida für eine Überraschung.
Foto: Screenshot youtube

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Demokratin Emily Gregory gewinnt Sonderwahl in Trumps Palm Beach
  • Trumps Unterstützung für Maples blieb erfolglos, Gregory punktete mit Alltagsthemen
  • 2024 gewann Trump in diesem Wahlkreis mit 10 Prozentpunkten Vorsprung
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Fabian Gull

Das dürfte Trump kaum gefallen: Ausgerechnet im Wohnort von Donald Trump in Florida fahren die Demokraten einen Prestigesieg ein. Die Newcomerin Emily Gregory (40) gewinnt eine Sonderwahl – und entreisst den Republikanern einen Sitz im lokalen Parlament des «Sunshine State», wie der Sender Fox News vermeldet. CNN hingegen spricht noch von einer «Voraussage». 

Der Wahlkreis in Palm Beach hat es in sich: Er umfasst auch Mar-a-Lago, Trumps privaten Wohnsitz. Noch 2024 hatte der Präsident hier klar dominiert – mit rund zehn Prozentpunkten Vorsprung.

Republikaner Maples galt als Favorit

Trotzdem kommt es jetzt zur Überraschung: Gregory schlägt den Republikaner Jon Maples (43) und dreht damit einen Sitz, der lange fest in republikanischer Hand war. Frei geworden war er, nachdem Mike Caruso im vergangenen Sommer zurückgetreten war.

Besonders pikant: Trump hatte sich persönlich eingeschaltet und Maples lautstark unterstützt. In den sozialen Medien rief er noch kurz vor der Wahl zur Stimmabgabe für den Republikaner auf – und sprach von einer «sehr wichtigen Wahl». Genützt hat es nichts.

Dabei galt Maples als klarer Favorit. Der Finanzplaner verfügte über mehr Spendengelder und setzte auf klassische konservative Themen wie Steuersenkungen, weniger Staat und weniger Regulierung.

Sie traf den Nerv der Wähler

Gregory hingegen traf offenbar den Nerv der Wähler: Die Unternehmerin punktete mit Alltagsthemen wie hohen Lebenshaltungskosten, teurem Wohnen und dem Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Am Machtgefüge ändert der Achtungserfolg nichts – die Republikaner dominieren das Parlament in Florida seit Jahrzehnten. Seit Beginn dieses Jahres haben die Demokraten Sitze in Arkansas, New Hampshire und Texas erobert, wobei sie in Texas einen Staatssenatsbezirk gewannen, der bei der Präsidentschaftswahl 2024 mit 17 Punkten für Trump gestimmt hatte.

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