VA Trump Nobelpreis
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Trump wütend wegen Nobelpreis:«Ich habe acht Kriege beigelegt»

Trump tobt wegen Preisverleihung
«Eigentlich hätte ich 8 Friedensnobelpreise verdient»

US-Präsident Donald Trump ist erneut nicht mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Stattdessen erhielt ihn Juristin Navanethem Pillay – worauf Trump das Nobelkomitee auf Truth Social scharf angriff und acht Preise für sich reklamierte.
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Trump tobt wegen der Verleihung des Friedensnobelpreises.
Foto: IMAGO/Pool /Ukrainian Presidentia

Darum gehts

  • Beim Friedensnobelpreis wurde Trump erneut übergangen
  • Ausgezeichnet wurde Juristin Navi Pillay
  • Trump tobt, nennt acht Kriege; Pillay spottet
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Mattia JutzelerRedaktor News

Dass US-Präsident Donald Trump (80) gerne den Friedensnobelpreis hätte, ist schon länger bekannt. Bereits letztes Jahr forderte er immer wieder die begehrte Auszeichnung ein. Als er den Friedensnobelpreis dann doch nicht bekam, drohte Trump mit Konsequenzen.

Die tatsächliche Gewinnerin, die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado, überreichte dem US-Präsidenten im Januar dann symbolisch ihre goldene Medaille. Dieser hatte zuvor den autoritären Machthaber Venezuelas, Nicolás Maduro (63), und dessen Frau mit Militärgewalt in Gewahrsam genommen. Bereits in ihrer Dankesrede hatte Machado ihren Preis Trump gewidmet.

Mit der goldenen Medaille alleine scheint sich Trump jedoch nicht zufriedenzugeben. Ein Nobelpreis kann nämlich nicht weitergereicht werden. Am Freitag, bei der Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises, wurde Trump erneut nicht geehrt. Ausgezeichnet wurde die Juristin Navanethem «Navi» Pillay.

Trump beansprucht acht Preise

Mit dieser Wahl des Komitees ist Trump offensichtlich überhaupt nicht zufrieden. Auf seiner Plattform Truth Social tobt der US-Präsident. «Ich weiss nichts über diese Frau, und niemand sonst auch! Soweit ich weiss, hat tatsächlich noch nie jemand von ihr gehört.»

Wie schon letztes Jahr betont Trump in seinem Post, wie viele Kriege er in seiner Amtszeit bereits beendet habe. Acht sollen es gewesen sein. «Eigentlich hätte ich acht Friedensnobelpreise gewinnen müssen, nicht nur einen. Ich habe mehr Leben gerettet als jeder andere Mensch in der Geschichte.»

«Unauslöschlicher Makel für Norwegen»

In seinem ausführlichen Post schreibt sich Trump allerlei grosse Taten zu – so würde er «fortwährend einen Krieg zwischen Südkorea und Nordkorea verhindern» oder «den Iran daran hindern, Israel, den Nahen Osten und Europa zu zerstören». Das Nobelpreis-Institut greift er scharf an. «Dies ist ein unauslöschlicher Makel für Norwegen, der niemals vergessen werden wird.»

Die tatsächliche Gewinnerin lässt sich vom US-Präsidenten jedenfalls nicht einschüchtern. «Wenn sie noch ein bisschen mehr klatschen, teile ich diesen Preis vielleicht mit Trump», sagte die Juristin sarkastisch nach dem Bekanntwerden ihres Sieges am Freitag, wie «The Hill» berichtete.

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