«Hätte sonst wahrscheinlich nicht teilgenommen»
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Trump lobt Türkei:«Hätte sonst wahrscheinlich nicht teilgenommen»

Trump schiesst bei Nato-Gipfel gegen Verbündete
«Sie haben sich geweigert, zu helfen»

US-Präsident Donald Trump sorgt beim Nato-Gipfel in Ankara bereits am ersten Tag für Wirbel. Er lobt die Türkei als besonders loyalen Verbündeten und kritisiert europäische Nato-Länder wie Deutschland und Frankreich für mangelnde Unterstützung im Iran-Konflikt.
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Donald Trump nach seiner Ankunft in der Türkei.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump landet in Ankara und kritisiert europäische Nato-Verbündete scharf
  • Er droht mit US-Truppen-Abzug und Kontrolle über Grönland
  • Trump sprach mit Selenski und Putin über mögliche Kriegsbeendigung
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Janine EnderliRedaktorin News

In Ankara beginnt am Dienstag der grosse Nato-Gipfel. Am Nachmittag (Ortszeit) ist auch US-Präsident Donald Trump (80) in der Türkei gelandet – und schoss bei einem der ersten Auftritte direkt gegen einige Verbündete der Vereinigten Staaten. 

Bei einem bilateralen Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (72) lobte Trump das Land als besonders loyalen Verbündeten. Sie seien «loyaler als viele andere Länder». Eine klare Anspielung auf die europäischen Nato-Länder. «Wir haben in die Nato investiert. Die Verbündeten sollten bereit sein, mitzuhelfen», kommentierte Trump und betonte, dass Italien, Deutschland und Frankreich sowie Grossbritannien sich «geweigert» hätten, den USA im Krieg gegen den Iran zu helfen. «Ich habe sie auf die Probe gestellt.»

Meloni «eine gute Person»

Der US-Präsident versteckte seinen Frust nicht. Er verriet sogar, eigentlich nicht an einem Nato-Gipfel teilnehmen zu wollen. «Ich war sehr enttäuscht von der Nato, und ehrlich gesagt, wenn der Gipfel nicht in der Türkei stattgefunden hätte, wo mein Freund ein sehr guter Regierungschef ist, hätte ich wahrscheinlich nicht teilgenommen.» Weiter drohte Trump erneut damit, alle US-Truppen aus Europa abzuziehen und bekräftigte, dass Grönland unter US-Kontrolle stehen müsste. Die Hoheit über die arktische Insel brachte Anfang Jahr grosse Unruhe in die Nato. Zuletzt wurde es ruhiger um das Thema. 

Dann kam Trump auch auf Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (48) zu sprechen, mit der er sich in den vergangenen Wochen eine Fehde in den sozialen Medien lieferte, und die er immer wieder attackierte. Trump sagte, sie sei «eine gute Person», habe den USA in der Iran-Frage jedoch nicht zur Seite gestanden.

Zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erklärte Trump, er glaube, sowohl der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) als auch Russlands Präsident Wladimir Putin (73) wollten eine Lösung erzielen. Mit beiden habe er zuletzt lange und positive Gespräche geführt. Er hoffe, dass der Krieg bald beendet werden könne.

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