Darum gehts
- Erika Kirk trifft in Utah auf mutmasslichen Mörder ihres Mannes
- Tyler Robinson soll Mord in Chatnachricht gestanden haben
- Charlie Kirk wurde am 10. September 2025 in Utah erschossen
Es wird ein schwerer Gang für Erika Kirk (37): Am Montagmorgen (Ortszeit) blickt sie erstmals dem mutmasslichen Mörder ihres Ehemanns Charlie Kirk (†31) in die Augen.
Die Witwe des im vergangenen September getöteten Aktivisten betrat zusammen mit weiteren Angehörigen ein Gerichtsgebäude im US-Bundesstaat Utah.
Der mutmassliche Schütze Tyler Robinson (23) muss zur Vorverhandlung vor Gericht antraben. Dort legt die Staatsanwaltschaft ihre Beweise gegen ihn auf den Tisch.
Robinson droht die Todesstrafe
Auch Charlie Kirks Eltern, Robert und Kathryn, sind vor Ort.
Der 23-jährige Angeklagte soll den mutmasslichen Mord an Kirk gegenüber seiner Lebensgefährtin in Chatnachrichten gestanden haben. Diese werden am Montag vor Gericht auch ein Thema sein. Der junge Mann hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäussert. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.
Richter Tony Graf wird am Montag entscheiden, ob genügend Beweise vorliegen, um Robinson vor Gericht zu stellen.
«Jede Verhandlung ist eine schmerzhafte Erinnerung»
In einer vor der Anhörung veröffentlichten Erklärung erinnerten Charlie Kirks Eltern, seine Schwester und seine Witwe an den Familienvater als «geliebten Ehemann, Sohn, Bruder, Freund und Vater». «Jede Verhandlung ist eine schmerzhafte Erinnerung an seinen Tod und an den Verlust, der unser Leben und das Leben seiner Kinder unwiderruflich geprägt hat», hiess es in der Erklärung weiter.
Charlie Kirk wurde am 10. September 2025 während einer öffentlichen Veranstaltung an der Utah Valley University in Utah erschossen. Die Behörden stuften den Vorfall als gezielten politischen Angriff ein.