Darum gehts
- Helikopterabsturz in Südwestengland tötet am Mittwoch drei Soldaten
- Augenzeuge berichtet von Feuerball am Himmel und Explosion auf Feld
- Drei Strassen gesperrt, Ursache des Absturzes wird noch untersucht
«Zutiefst betrübt» meldet das britische Verteidigungsministerium am Mittwochnachmittag, dass bei einem Helikopterabsturz drei Soldaten gestorben sind. Der tragische Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochmorgen. «Mein tiefstes Beileid gilt den Familien, Freunden und Angehörigen, die von dieser Tragödie betroffen sind», schrieb der Chef der Marine, General Sir Gwyn Jenkins, in einer Stellungnahme.
Auch der britische Premierminister Keir Starmer (63) sprach den Angehörigen der Verstorbenen am Nachmittag sein Mitgefühl aus. «Dies wird eine sehr besorgniserregende Zeit für die Familien sein, und weitere Informationen werden so bald wie möglich bekannt gegeben.»
Augenzeugen konnten den Helikopterabsturz im Südwesten Englands beobachten. «Ich sah einen Feuerball am Himmel», schilderte eine 32-jährige Anwohnerin der britischen Zeitung «The Sun». «Der Helikopter stürzte auf das Feld und explodierte dann. Es war furchtbar. Ich glaube nicht, dass irgendjemand das hätte überleben können.»
Technischer Defekt?
Die Unfallstelle liegt in der Nähe eines Ausbildungszentrums der britischen Marine. Warum der Helikopter abstürzte, wird aktuell von den Behörden untersucht. Ein Augenzeuge vermutet einen technischen Defekt an der Maschine. «Es klang, als ob mit dem Hubschrauber etwas nicht stimmte, als er über mein Haus flog», erzählte er der «Sun».
Der Vorfall hatte in der kleinen Gemeinde einen Grosseinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Mehrere Strassen in der Nähe der Unfallstelle mussten für mehrere Stunden gesperrt werden.