Darum gehts
- Zwei US-Amerikaner stören Affen in japanischem Zoo
- Verkleidete Person mit Emoji-Kopf erschreckte Makaken-Baby Punch
- Japan kämpft immer wieder mit Rüpel-Touris
Schon wieder sorgen Touristen in Japan für Ärger. Am Montag wurden zwei US-Amerikaner verhaftet, weil einer von ihnen ins Gehege des Äffchens Punch eindrang. Reid Jahnai Daysun (24) und Neal Jabahri Duan (27) wollten mit dem dummen Streich offenbar in den sozialen Medien auffallen, wie die «NY Post» berichtet.
Das Makaken-Baby Punch ist selber eine Internet-Sensation, weil es unzertrennlich an seinem Plüsch-Orang-Utan hängt. Videos des Vorfalls zeigen, wie eine verkleidete Person mit Emoji-Kopf ins Gehege klettert und die Affen aufscheucht. Das Kostüm steht im Zusammenhang mit sogenannten «Memecoin»-Kryptowährungen.
Zoo verschärft Sicherheitsvorkehrungen
Daysun und Duan wurden wegen Störung des Zoo-Betriebs angeklagt. Die Männer bestreiten den Vorwurf und sollen am Dienstag weiter befragt werden. Der Zoo verschärfte sofort die Sicherheitsvorkehrungen für das Affengehege. Ein hohes Gitter verstellt nun wegen den Influencern den Blick für alle Besuchenden.
Das ehemals sehr tourismusfreundliche Japan kämpft seit einiger Zeit mit Rüpel-Gästen. Kürzlich trank ein australischer Influencer auf einem Friedhof Opfergaben aus. Und die Stadt Kyoto beschränkt seit 2025 den Zutritt zu einigen Strassen im Geisha-Viertel, nachdem sich Touris aus dem Ausland dort immer wieder daneben benommen hatten.