Stinkfrucht und Penisring
Feuerwehr rückt zu kuriosen Einsätzen aus

Tiere schalten Herdplatten ein, Männer müssen von Sexspielzeugen befreit werden, und Früchte schüren Angst vor Gaslecks: In allen Fällen musste die Feuerwehr anrücken.
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Wenn es brennt, Leute aus Häusern oder Autos befreit werden müssen ...
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hund schaltet Herd ein und löst Feuerwehreinsatz mit 50 Leuten aus
  • Muffins beginnen zu kokeln, dicker Rauch, Familie bleibt unverletzt
  • Feuerwehr musste mit 50 Einsatzkräften ausrücken, kein offenes Feuer
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Angela RosserJournalistin News

Muffins waren in der Nacht auf Donnerstag wohl der Auslöser für einen Feuerwehreinsatz mit 50 Feuerwehrleuten. Im Unterallgäu in Deutschland sprang laut «Merkur» ein Hund in der Nacht auf einen Herd und schaltete dort eine Platte ein. Dadurch brutzelte eine Kuchenform voller Muffins, die auf dem Herd stand, vor sich hin. 

Es habe zwar kein offenes Feuer gegeben, aber dafür dichten Rauch. Die Mutter und ihre drei Kinder verliessen das Haus rechtzeitig, und es wurde niemand verletzt.

Büsi stirbt beim Spielen

Bereits im Mai kam es in Bayern zu einem Fall, bei dem Haustiere den Herd einschalteten. Wie «Bild» damals berichtete, befanden sich zwei Katzen am Morgen allein in einer Wohnung in der kleinen Ortschaft Velden. 

Beim Spielen dürfte das Drama seinen Lauf genommen haben – so geht die örtliche Feuerwehr davon aus, dass die Katzen versehentlich an die Schalter des Herds gekommen waren und der sich daraufhin einschaltete. Eine Plastikflasche, die sich auf dem Herd befand, fing Feuer. Kurz darauf gingen erste Notrufe ein, die von einem Brand in der betroffenen Wohnung berichteten. Das Feuer konnte zwar rasch gelöscht werden, für eines der Büsis kam aber jede Hilfe zu spät.

Spielzeug-Python bewegt sich plötzlich

Im Sommer 2025 entdeckte ein Paar in Villeneuve VD eine leuchtend gelbe Schlage auf einer Treppe nahe seines Hauses. Erst hielten sie das Tier für ein Spielzeug. Als es sich dann bewegte, alarmierten sie die Polizei. Die Feuerwehr rückte an und fingen die Python ein. Die Art stammt ursprünglich aus Afrika und wird auch in der Schweiz gern als Haustier gehalten. Da sich nach dem Auffinden des Tiers niemand meldete, gingen die zuständigen Behörden davon aus, dass das Tier ausgesetzt wurde.

Feuerwehr sägt Penisring auf

Um eine ganz andere Art von Schlange ging es am Dienstag in Dresden in unserem Nachbarland Deutschland. Wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber MDR Sachsen erzählte, hatte ein Mann die Einsatzkräfte selbst um Hilfe gebeten. Der 52-Jährige hatte sich am Abend zuvor einen Ring aus etwa 1,5 Zentimeter dickem Edelstahl über den Penis gestülpt. «Eine Schwellung infolge des Blutstaus verhinderte jedoch, dass er den Ring wieder abnehmen konnte», sagte der Sprecher. Der Ring musste von acht Feuerwehr- und Rettungskräften mit dem Einsatz von Spezialwerkzeug entfernt werden. Aufgrund der Dicke musste der Ring an zwei Stellen mit einem Mini-Trennschleifer aufgeschnitten werden.

«Während der Arbeiten wurde der betroffene Bereich kontinuierlich mit Wasser gekühlt, um eine Erwärmung des Metalls zu verhindern», erklärte die Feuerwehr. Der Mann erlitt weder Verbrennungen noch andere Verletzungen. Solche Einsätze seien zwar nicht an der Tagesordnung, aber auch keine Seltenheit. Wobei Ringe häufiger an Fingern feststecken als an anderen Körperteilen.

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Lagerfeuer bei Autopanne

Ebenfalls von der absurderen Sorte war der Einsatz der Feuerwehr Gloggnitz-Stadt in Österreich im vergangenen November. Die Einsatzkräfte wurden zu einem vermeintlichen Fahrzeugbrand auf einer Schnellstrasse gerufen. Als die Feuerwehrleute eintrafen, fanden sie auf dem Pannenstreifen kein brennendes Auto vor, sondern ein improvisiertes Lagerfeuer.

Die drei Insassen hatten das Feuer entfacht, um sich bei den niedrigen Temperaturen zu wärmen, hiess es in dem Bericht des TV-Senders Oe3. Die Männer hatten zwar den Pannendienst gerufen, mussten aber über drei Stunden auf Hilfe warten. Da die Batterie des Fahrzeugs defekt war, hat auch die Heizung nicht mehr funktioniert. So besorgten sie sich Holz aus einem angrenzenden Wald und kämpften anderweitig gegen die klirrende Kälte. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Thomas Rauch, meinte: «In meinen mehr als 40 Jahren im Einsatzdienst habe ich schon sehr viel erlebt und gesehen. Dennoch gibt es immer wieder Überraschungen – vor allem bei kuriosen Einsätzen wie jenem, den wir in dieser Nacht erlebt haben.»

Besser den Spatz in der Hand als die Ziege auf dem Dach

«Es kann ja mal passieren, dass man eine Ziege vom Dach holen muss», lautet die Einleitung des Berichts über einen Polizeieinsatz der Kantonspolizei Zürich. Die Einsatzzentrale dürfte sich über den Anruf, dass eine Ziege auf einem Dach stehe, gewundert haben. In Bubikon fanden die sie aber tatsächlich einen Geissbock auf einem Dach vor. Wie genau das Tier da hinaufkam, ist unklar. Um das Tier wieder sicher auf den Boden zu bringen, bedurfte es allerdings der Unterstützung der Feuerwehr. Weder Mensch noch Tier kamen dabei zu Schaden.

Panik wegen stinkender Früchtchen

In vielen Ländern Südostasien sieht man auf Verbotsschildern ein Piktogramm, das verwirrend sein kann. Es zeigt ein rundes, stacheliges Etwas. Dabei handelt es sich um die berühmte Durian, eine an sich sehr gesunde Frucht. Der Geruch, den sie verströmt, ist allerdings aussergewöhnlich. Sie riecht faulig, irgendwie nach Käse, deshalb wird sie von vielen auch Stink- oder Kotzfrucht genannt. Genau wegen so einer Stinkfrucht musste die Feuerwehr 2025 ausrücken. Bei einem Zürcher Hotel wurde Gasalarm ausgelöst. «Ich dachte, jetzt fliegt alles in die Luft», meinte damals ein Sicherheitsbeamter. Wenig später stellte sich heraus: Der unangenehme Geruch war nicht auf ein Gasleck zurückzuführen, sondern auf eine vor sich hin gärende Stinkfrucht in einem Container.

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