Selenski warnt Putin
«Keiner der Angriffe wird ungestraft bleiben»

Nach tödlichen Angriffen auf Kiew mit mindestens 24 Toten droht Selenski Russland mit Vergeltungsschlägen auf Ölindustrie und Militär. Auch Belarus wird von der Ukraine zunehmend als Gefahr gesehen.
Kommentieren
1/6
Selenski schwört Vergeltung nach russischen Angriffen auf Kiew.
Foto: imago/

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Selenski droht Russland nach Angriffen mit 24 Toten in Kiew
  • Harte Vergeltung gegen Russlands Ölindustrie und Kriegsverantwortliche angekündigt
  • Selenski warnt vor Eskalation durch Belarus und möglichen Nato-Provozierens
RMS_Portrait_AUTOR_332.JPG
Janine EnderliRedaktorin News

Nach den verheerenden russischen Angriffen auf Kiew mit mindestens 24 Toten droht der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski dem Kreml. In einer emotionalen Ansprache kündigte er harte Vergeltungsschläge gegen Russlands Ölindustrie, Waffenproduktion und Verantwortliche für Kriegsverbrechen an.

«Keiner der Angriffe des Aggressors wird ungestraft bleiben», erklärte Selenski. Die Ukraine sei «vollständig gerechtfertigt», russische Energie- und Militärziele ins Visier zu nehmen. Damit reagiert Kiew auf die jüngste Welle massiver Raketen- und Drohnenangriffe, die grosse Zerstörung in der Hauptstadt und in anderen grösseren Städten angerichtet haben.

Selenski: Putin will Belarus in Krieg ziehen

Gleichzeitig warnte der ukrainische Präsident vor neuen russischen Attacken auf sogenannte «Entscheidungszentren» – also politische und militärische Kommandoeinrichtungen der Ukraine. 

Selenski sieht neben der Bedrohung aus Russland auch eine wachsende Gefahr aus Belarus. Russland versuche zunehmend, Machthaber Alexander Lukaschenko tiefer in den Krieg hineinzuziehen. Dabei gehe es möglicherweise nicht nur um neue Angriffe auf die Ukraine, sondern sogar um Provokationen gegen ein Nato-Land.

Was sagst du dazu?
Meistgelesen