Darum gehts
- Schütze stürmt White House Dinner
- Cole Allen verfasste Manifest mit antichristlichen Motiven
- Allen reiste 3700 km Zugstrecke von Los Angeles nach Washington
Plötzlich herrschte Panik beim traditionellen White House Correspondents' Dinner in Washington. Cole Allen (31) stürmte trotz Sicherheitsvorkehrungen schwer bewaffnet in die Veranstaltung und eröffnete das Feuer. Dabei wurde ein Agent getroffen.
Die Gäste versteckten sich unter Tischen und mussten evakuiert werden. Allen voran US-Präsident Donald Trump (79) und seine Frau Melania (56). Der 31-Jährige konnte festgenommen werden und am Montag vor Gericht geladen.
Wie am berichtet wird, wurde der 31-jährige Cole Allen wegen versuchten Mordes angeklagt. Im Falle einer Verurteilung müsste er mit der Höchststrafe von lebenslanger Haft rechnen, sagte der vorsitzende Richter. Allen hatte sich am Montag nicht zu den Vorwürfen geäussert und befindet sich aktuell in Haft. Für den 11. Mai ist eine Vorverhandlung geplant.
Pressesprecherin spricht über Attacke
Nach dem jüngsten Anschlag auf den US-Präsidenten hat die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, am Montag vor den Medien Stellung genommen. «Kein US-Präsident in der Geschichte war jemals so bedroht», erklärte sie.
Der Angriff ereignete sich am Samstagabend, als ein Bewaffneter versuchte, eine Gala zu stürmen und das Feuer zu eröffnen. Dank des schnellen Eingreifens des Secret Service konnte Schlimmeres verhindert werden. Ein Agent wurde zwar getroffen, jedoch schützte ihn seine kugelsichere Weste.
Trump blieb während des Angriffs ruhig, so Leavitt, die sich zu diesem Zeitpunkt neben ihm befand. «Er hatte keine Angst.» Trotz der ernsten Bedrohung werde der Präsident sein Programm nicht ändern: «Er will reisen, er will feiern und sich zeigen», sagte Leavitt. In den nächsten Monaten seien viele öffentliche Veranstaltungen geplant, und Trump werde nicht im Weissen Haus bleiben, nur weil es Angriffe gegeben habe.
Sicherheitsmassnahmen werden laufend überprüft
Die Sicherheit des Präsidenten bleibe oberste Priorität, betonte Leavitt. «Der US-Präsident ist sicher.» Der Secret Service überprüfe laufend die Sicherheitsmassnahmen und habe auch in dieser kritischen Situation rasch und effektiv gehandelt. «Am Ende wurde der Angreifer gestoppt», so Leavitt weiter.
«Trump wird als das Böse dargestellt»
Doch die Sprecherin des Weissen Hauses nutzte die Gelegenheit, um scharfe Kritik an den Medien zu üben. «Das Klima der Gewalt, das zum Anschlag geführt hat, wird durch die Medien geschürt», warf Leavitt vor. Sie kritisierte, dass Trump seit Jahren in einem schlechten Licht dargestellt werde. «Schlimmer als Hitler». Und weiter: «Trump wird als das Böse dargestellt, als jemand, der gestoppt werden muss. Das hat uns an diesen Punkt gebracht.»
Leavitt verwies auf die zunehmende Normalisierung von Gewalt gegen den Präsidenten und seine Familie. Als Beispiel nannte sie die jüngste Parodie von Comedian Jimmy Kimmel, der während seiner Show über Melania Trump sagte, «sie strahle wie eine werdende Witwe». Solche Aussagen würden die Stimmung im Land weiter anheizen. Trotz der angespannten Lage forderte Leavitt die Amerikaner auf, Hass nicht weiter zu schüren. Trumps Botschaft an die Nation sei klar: «Weitermachen. Und der Hass gegen Trump und die, die für ihn arbeiten, muss aufhören.»
Den ganzen Ticker gibts hier zum Nachlesen.
Pressekonferenz beendet
Damit endet die Pressekonferenz. Leavitt verlässt den Saal. Und auch der Ticker endet an dieser Stelle. In Kürze folgt eine Zusammenfassung. Besten Dank und einen schönen Abend.
«Hass gegen Trump muss aufhören»
Erneut geht es um die Sicherheit von Trump. Der Secret Service habe weiterhin die Aufgabe, für die Sicherheit von Trump zu sorgen, betont Leavitt. Details über mögliche Anpassungen gibt sie nicht.
Welche Nachricht hat Trump für die US-Amerikaner nach dem Anschlag. Leavitt: «Weitermachen. Und der Hass gegen Trump und die, die für ihn arbeiten, muss aufhören.»
«Er will reisen, er will feiern und sich zeigen»
Drei Anschläge in zwei Jahren. Was sagt Trump dazu? «Der US-Präsident will sich davon nicht aufhalten lassen. Er will reisen, er will feiern und sich zeigen», betont Leavitt. Es gebe viele Veranstaltungen dieses Jahr und er werde nicht deswegen im Weissen Haus bleiben.
Fühlt sich Trump noch sicher?
Erneut geht es um das Sicherheitsdispositiv. Muss es geändert werden? Leavitt betont, dass Trump sich sicher fühlt und weiterhin auf den Security-Service vertraut. Die Massnahmen werden ständig überprüft. Am Ende sei der Angreifer gestoppt worden.
Trump werde als das Böse dargestellt
Die nächste Frage dreht sich darum, dass es angeblich eine Normalisierung von Gewalt gegen Trump gibt. Es würden viele Witze gemacht. Trump werde als «schlimmer als Hitler» dargestellt und als das Böse, das gestoppt werden müsste.
Letzte Woche verspottete zum Beispiel Comedian und Talkshowmaster Jimmy Kimmel Melania Trump bei einer Parodie des Korrespondenten-Dinners. Während seiner Show sagte er über die First Lady, «sie strahle wie eine werdende Witwe».
Wie sicher ist der US-Präsident?
Trump hat weiterhin Glauben an seine Sicherheitskräfte. Sie hätten schnell reagiert, als der Schütze versuchte, die Gala zu stürmen und um sich zu schiessen. Das Sicherheitsdispositiv werde regelmässig analysiert und überprüft. «Der US-Präsident ist sicher», betont Leavitt.
Dankeschön an Sicherheitskräfte
Sie dankt den Sicherheitskräften, die schnell reagiert haben und ihr eigenes Leben riskiert haben, um die Anwesenden zu schützen, in erster Linie US-Präsident Donald Trump.
Sie spricht auch über den Agenten, der von dem Schützen getroffen wurde und «glücklicherweise eine Schutzweste trug». Präsident Trump habe kurz nach dem Ereignis persönlich mit dem Mann gesprochen. «Er sagte gegenüber Präsident Trump, dass es ihm gut gehe», sagt Leavitt.
Erneut werden die Medien beschuldigt, an dem Klima der Gewalt schuld zu sein. Dann beginnt die Fragerunde.
«Das hat uns an diesen Punkt gebracht»
Anschliessend betont Leavitt, dass, selbst wenn es Unstimmigkeiten und verschiedene Meinungen im Land gibt, die Gewalt nicht gewinnen darf. Die Medien werden beschuldigt, Trump über die Jahre in einem schlechten Licht darzustellen. «Das hat uns an diesen Punkt gebracht», so Leavitt.
Laut der Sprecherin des Weissen Hauses war der Anschlag nur möglich, weil es ein Klima der Gewalt gebe, das durch die Medien befeuert werde. Besonders gegen Trump, der sich mit Lügen um seine Person und Politik herumschlagen müsse.
«Er hatte keine Angst»
Karoline Leavitt (28) ist da. Es geht los. Eigentlich hätte sie ihren letzten offiziellen Einsatz schon gehabt, bevor der Mutterschutz der werdenden Mutter beginnt. Nach dem, was am Samstagabend jedoch passierte, sieht sie es als ihre Pflicht, hier noch einmal vor die Medien zu treten und über den Abend zu informieren, als der Schütze versuchte, den US-Präsidenten zu töten.
Es ist der nächste Anschlag auf Trump innert kurzer Zeit. Kein US-Präsident in der Geschichte sei dermassen bedroht gewesen, so Leavitt. Sie sass neben Trump, als die Schüsse fielen. Sie habe in sein Gesicht geschaut. «Er hatte keine Angst.»
Weisses Haus informiert über Anschlag
Nach dem versuchten Anschlag auf Trump und Regierungsmitglieder am Samstag wird Karoline Leavitt, Sprecherin des Weissen Hauses, am Montag ein Update geben. Blick wird an dieser Stelle live darüber berichten.