Schon Montag könnte es so weit sein
Rücktrittsgerüchte um Briten-Premier Starmer

Keir Starmer steht vor dem politischen Aus. Nach dem Wahlerfolg seines Rivalen Andy Burnham erwägt der britische Premier laut Vertrauten einen schrittweisen Rückzug.
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Kündigt Keir Starmer am Montag seinen Rücktritt an?
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Keir Starmer erwägt laut «The Observer» Rücktritt nach wachsendem Druck
  • Über 100 Labour-Abgeordnete fordern Rücktritt, Wahlschlappe und Kritik belasten
  • Sieg von Rivale Andy Burnham am 18. Juni könnte Ausschlag gegeben haben
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Marian NadlerRedaktor News

Die Umfragewerte von Briten-Premier Keir Starmer (63) sind im Keller. Nach der Wahlschlappe bei den Kommunalwahlen im Mai und dem Rücktritt führender Kabinettsmitglieder aus Protest gegen seinen Führungsstil ist der Druck in den vergangenen Wochen enorm gestiegen. Zu sehr? Mehr als 100 Abgeordnete seiner Partei haben ihn öffentlich zum Rücktritt aufgefordert.

Wie die britische Sonntagszeitung «The Observer» berichtet, erwägt der Labour-Politiker seinen Rücktritt. «Keir Starmer bereitet sich darauf vor, diese Woche einen Zeitplan für seinen Abschied aus der Downing Street Nr. 10 vorzulegen», schreibt das Blatt. Starmer berät sich demnach an diesem Wochenende auf dem Landsitz Chequers mit Ministern, Beratern, Gewerkschaftsführern und seiner Frau Victoria. Führende Mitglieder seiner Partei sollen davon ausgehen, dass Starmer schon am Montag eine «klare Erklärung» abgeben könnte.

Parteikreise: Starmer plant schrittweisen Rückzug

Das Fass zum Überlaufen gebracht haben könnte der Sieg seines parteiinternen Rivalen Andy Burnham (56) bei der Nachwahl im nordenglischen Makerfield am 18. Juni. Schon vor der Wahl hatte Burnham angekündigt, bei einem Wahlsieg Starmer herausfordern zu wollen.

Bislang lehnte Starmer einen Rücktritt stets ab. Einer möglichen Abstimmung um den Parteivorsitz wollte er sich stellen. «Er denkt offensichtlich über das Ergebnis in Makerfield nach. Er macht sich Gedanken darüber, was ein Kampf um den Parteivorsitz bedeuten würde. Er verlangt von niemandem Treueschwüre», sagt ein Vertrauter nun zum «Observer». Eine andere Quelle aus dem Umfeld des Regierungschefs betont gegenüber der Zeitung, Starmer wolle ein Regierungschaos vermeiden, weshalb er einen geordneten, schrittweisen Rückzug aus seinem Amt plane.

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