Premier Keir Starmer gibt bekannt
Briten-Streitkräfte fangen Tanker von russischer Schattenflotte ab

Ein russischer Öltanker wurde am Sonntag im Ärmelkanal von britischen Streitkräften abgefangen. Premierminister Keir Starmer bedankte sich bei den an der Operation beteiligten Soldaten.
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Die Syrtos wurde an der Südküste Englands festgesetzt.
Foto: Screenshot Shipspotting.com

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Britische Streitkräfte stoppen russischen Öltanker im Ärmelkanal am Sonntagmorgen
  • Premier Keir Starmer lobt Einsatz als Schlag gegen Russlands Schattenflotte
  • Starmer dankt Soldaten und Polizei öffentlich auf Plattform X
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Marian NadlerRedaktor News

Am frühen Sonntagmorgen haben britische Streitkräfte einen Öltanker der russischen Schattenflotte abgefangen. Den Auftrag dafür erhielt sie von Premierminister Keir Starmer (63), wie dieser auf der Plattform X mitteilte. 

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Der Öltanker habe versucht, den Ärmelkanal zu durchqueren, so Starmer. «Diese erfolgreiche Operation versetzt Russland einen weiteren Schlag und erinnert jene, die Putins Krieg in der Ukraine befeuern, daran, dass wir sie nicht davonkommen lassen werden», schrieb der Labour-Politiker weiter. Er bedankte sich ausserdem bei den beteiligten Soldaten und Polizeibeamten.

So gross ist Putins Schattenflotte

Die BBC berichtete, die Operation habe sechs Stunden gedauert. Die Einsatzkräfte hätten das Schiff dabei geentert. Es handelt sich um die Smyrtos.

Es wird vor der Südküste Englands festgehalten und überwacht, während die Untersuchungen andauern, wie das britische Verteidigungsministerium in einer Erklärung mitteilte. «Russland stützt sich auf seine Schattenflotte, um seinen Konflikt in der Ukraine zu finanzieren, und unsere Unterbrechung ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg», sagte Verteidigungsminister Dan Jarvis (53). 

Russland betreibt eine «Schattenflotte» von Tankern mit undurchsichtigen Eigentümerstrukturen, um die gegen seine Ölexporte verhängten internationalen Sanktionen zu umgehen. Die Schattenflotte von über 700 Schiffen, die für den Transport von 75 Prozent des sanktionierten Öls Russlands verantwortlich ist, stellt eine entscheidende Lebensader für den Kreml dar, so das britische Verteidigungsministerium.

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