Fan reist wegen Wiesn-Servicekraft zum Oktoberfest
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Extra aus Italien angereist:Fan reist wegen Wiesn-Servicekraft zum Oktoberfest

Romantischer Liebesbeweis oder unheimliche Aktion?
Bedienung am Oktoberfest bekommt kuriose Überraschung

Für die langjährige Wiesn-Bedienung Celina Pscherer reist ein Fan extra aus Italien nach München – mit einer ziemlich speziellen Botschaft im Gepäck. An der Aktion scheiden sich im Netz die Geister.
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Seit dem 19. September läuft die 191. Ausgabe des grössten Volksfestes der Welt.
Foto: imago/Sven Simon

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Italiener Paolo S. reist ans Oktoberfest, um Kellnerin Celina Pscherer zu treffen
  • Dafür trägt er ein auffälliges T-Shirt mit einer klaren Botschaft und ihren Fotos
  • Pscherer reagiert mit Humor, aber nicht alle zeigen sich im Netz begeistert
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Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Seit 2021 bedient Celina Pscherer (24) hungrige und vor allem durstige Gäste in den Festzelten des Münchner Oktoberfests. Auf Social Media nimmt die gebürtige Bayerin ihre knapp 450'000 Follower mit durch ihren Alltag – samt all den Kuriositäten, die ihr dabei immer wieder begegnen. Doch so etwas dürfte sogar dem selbst ernannten Gastro Girl noch nicht untergekommen sein.

Kurz nachdem der Münchner Oberbürgermeister vergangenen Samstag mit dem kultigen «O' zapft is!» das Volksfest eröffnet hatte, taucht ein ganz besonderer Gast in Celinas Festzelt auf: der 36-jährige Italiener Paolo S.*. Er ist offenbar so entzückt von Pscherer, dass er sie unbedingt treffen will. Dafür reist er extra aus Italien an – obwohl er kein Wort Deutsch spricht.

Damit die Suche klappt, trägt er ein knallgelbes Shirt. Darauf steht: «Ich trinke keinen Alkohol. Ich bin nur ihretwegen aus Italien hierhergekommen – bringt mich zu Celina!» Auf der Rückseite wirds noch deutlicher: «Kennst du Celina? Bring mich zu ihr!» Bedruckt ist das T-Shirt zusätzlich mit Fotos von Pscherer.

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«So eine Süssmaus»

Auf Instagram teilt die Servicekraft die Begegnung: «Schaut euch das an!», ruft Pscherer aufgeregt und hält die Kamera auf S. «Wie oberkrass ist das eigentlich? Der ist einfach extra aus Italien hierhergekommen und hat sich so ein Shirt gemacht, nur um mich zu sehen, und der kann nicht mal Deutsch. So eine Legende, so eine Süssmaus.»

Im Netz kommt die Aktion nicht bei allen gut an. Neben Kommentaren wie «Das ist ja süss», «so cool» oder «geiler Typ» macht sich bei vielen auch Unbehagen breit: «Ich weiss ja nicht, ob ich das jetzt süss oder gruselig finde?!», schreibt jemand. Oder: «Was ist der Unterschied zwischen einem creepy Stalker und einer süssen Maus?»

Spanner-Skandale auf der Wiesn häufen sich

Für deutlich mehr Unbehagen sorgen derweil Spanner-Vorfälle bei einem bestimmten Fahrgeschäft: Wie die «Süddeutsche Zeitung» aufdeckte, kursieren in den sozialen Medien Zehntausende Videos vom «Teufelsrad», auf denen Frauen gezielt unter den Rock gefilmt wird. Dieses sogenannte Upskirting ist in Deutschland seit 2021 strafbar. Es drohen bis zu zwei Jahre Gefängnis.

Allein auf Facebook stiess ein Digitalexperte auf rund 32'000 «Teufelsrad»-Clips, Tausende weitere fanden sich auf Youtube und Tiktok. Die Betreiber warnen inzwischen mit Schildern auf Deutsch und Englisch ausdrücklich vor der Straftat.

Paolo ist zu früh!

S. konnte seinen Wiesn-Besuch offenbar kaum abwarten. Hätte er sich noch etwas geduldet, wäre er aber unter seinesgleichen gewesen: Traditionell findet am zweiten Wiesn-Wochenende das «Italiener-Wochenende» statt. Dann reisen jeweils Zehntausende Gäste aus allen Teilen Italiens nach München. So viele, dass das Wochenende mittlerweile einen eigenen Spitznamen trägt. 

*Name bekannt 

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