Darum gehts
- Hillary Clinton sagte vor US-Parlamentsausschuss zu Epstein-Beziehung aus
- Clinton sieht Befragung als «parteipolitisches Theater»
- Bill Clinton wird ebenfalls befragt, Präsident Donald Trump und Elon Musk hingegen nicht
In den veröffentlichten Epstein-Akten erscheint immer wieder Bill Clinton (79). Nun musste seine Frau Hillary Clinton (78) vor einem Ausschuss des US-Parlaments antraben, um über die Beziehung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) Auskunft zu geben.
Die Befragung fand hinter verschlossenen Türen statt. Nach mehr als sechs Stunden trat die ehemalige Aussenministerin vor die Medien. «Ich habe alle ihre Fragen so vollständig wie möglich beantwortet, basierend auf dem, was ich wusste», sagte Clinton. Sie habe Epstein nie getroffen und habe nie irgendeine Verbindung oder Kommunikation mit ihm gehabt.
Hillary spricht von «Ablenkung»
Mit den Republikanern ging Clinton hart ins Gericht. «Sie haben mich zur Aussage gezwungen, um die Aufmerksamkeit von den Handlungen von Präsident Trump abzulenken», sagte die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, laut der «New York Post».
Clinton sprach von einem «parteipolitischen Theater». Die ganze Untersuchung ziele darauf ab, «eine Partei zu schützen». Am Freitag muss auch ihr Mann, der Ex-Präsident, vor dem Ausschuss antraben. Die meisten Menschen hätten vor 2008 nichts von Epsteins Verbrechen gewusst, sagte Hillary Clinton. «Und ich denke, genau das wird mein Mann auch aussagen.»
Beide Parteien in den Akten
Tatsächlich werden sowohl Republikaner als auch Demokraten in den Epstein-Akten genannt. Darunter sind auch immer wieder US-Präsident Donald Trump (79) sowie Handelsminister Howard Lutnick (64). Die Demokraten werfen dem Justizministerium vor, den Präsidenten und sein Umfeld bei der Veröffentlichung zu schützen.
Clinton drängte auch auf eine Vorladung des Milliardärs Elon Musk (54) der für die Trump-Regierung arbeitete. Sie verwies dabei auf den brisanten Mailverkehr zwischen Epstein und dem Tesla-Chef.