«Kann mich nicht erinnern, Herrn Epstein jemals begegnet zu sein»
Hillary Clinton sagt in Epstein-Affäre vor Komitee aus

Am Donnerstag muss die US-Politikerin Hillary Clinton zu einer privaten Befragung bezüglich der Epstein-Dokumente antraben – in einem ersten Statement verneint sie, von den Verbrechen des Sexualstraftäters gewusst zu haben. Sie soll ihm «niemals begegnet» sein.
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Hillary Clinton wird derzeit zu den Epstein-Dokumenten befragt.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hillary Clinton (78) wird am Donnerstag in New York befragt.
  • Sie bestreitet jegliches Wissen über Jeffrey Epsteins Verbrechen.
  • Bill Clinton (79) folgt mit Befragung am Freitag vor US-Ausschuss.
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Am Donnerstag muss sich Ex-First-Lady Hillary Clinton (78) vor einem US-Aufsichtsausschuss zu den Epstein-Dokumenten befragen lassen – gemeinsam mit ihrem Mann Bill Clinton (79) taucht die Demokratin immer wieder in den Akten des Sexualstraftäters auf. Der 79-Jährige muss sich am Freitag vor dem Ausschuss erklären.

Die Befragung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit in New York statt. In einem ersten Statement wendet sich die 78-Jährige in den Sozialen Medien jedoch an die Welt – und bestreitet jegliches Wissen über Jeffrey Epsteins Verbrechen.

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«Hatte keine Kenntnis von seinen kriminellen Aktivitäten»

«Wie jeder anständige Mensch bin ich entsetzt über das, was wir über ihre Verbrechen erfahren haben», schreibt Clinton etwa. «Wie ich in meiner eidesstattlichen Erklärung vom 13. Januar dargelegt habe, hatte ich keine Kenntnis von ihren kriminellen Aktivitäten. Ich kann mich nicht daran erinnern, Herrn Epstein jemals begegnet zu sein. Ich bin nie mit seinem Flugzeug geflogen und habe weder seine Insel noch seine Häuser oder Büros besucht. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.»

Als sie von den Verbrechen erfahren habe, sei sie «wie jeder anständige Mensch entsetzt» gewesen. «Es ist unfassbar, dass Herr Epstein 2008 zunächst nur eine milde Strafe erhielt, die es ihm ermöglichte, seine räuberischen Praktiken ein weiteres Jahrzehnt lang fortzusetzen.»

Auch schiesst sie gegen den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump, der ebenfalls oft in den Akten auftaucht. Auch er soll befragt werden. «Wenn dieser Ausschuss ernsthaft daran interessiert ist, die Wahrheit über Epsteins Menschenhandelsverbrechen herauszufinden, würde er sich nicht auf Pressekonferenzen verlassen, um Antworten von unserem derzeitigen Präsidenten zu seiner Beteiligung zu erhalten, sondern ihn direkt unter Eid zu den Zehntausenden von Fällen befragen, in denen er in den Epstein-Akten auftaucht.»

Wütend im Namen der Opfer

Auch macht sie der US-Justiz schwere Vorwürfe. Als ehemalige Senatorin erwarte sie, dass die legislative Aufsicht «prinzipientreu und furchtlos nach Wahrheit und Rechenschaft strebt». Was in der Epstein-Affäre jedoch tatsächlich der Fall sei, beschreibt die 78-Jährige als «parteipolitisches Theater, was eine Pflichtverletzung und eine Beleidigung des amerikanischen Volkes darstellt.»

In ihren Augen hätten die Institutionen versagt. «Dieses Versagen der Institutionen dient dazu, eine politische Partei und einen Beamten zu schützen, anstatt Wahrheit und Gerechtigkeit für die Opfer und Überlebenden sowie für die Öffentlichkeit zu suchen, die ebenfalls diese Angelegenheit aufklären möchte. Mein Herz bricht für die Überlebenden. Und ich bin wütend in ihrem Namen.»

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