Beginn der Befragung
Jetzt sagen die Clintons gegen Epstein aus

Hillary Clinton wird am Donnerstag vor dem US-Repräsentantenhaus zu ihrer Verbindung mit Jeffrey Epstein aussagen. Die Anhörung findet hinter verschlossenen Türen in ihrem Haus in New York statt und wird gefilmt.
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Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton taucht mehrmals in den Epstein-Akten auf.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hillary Clinton sagt am 26. Februar 2026 vor US-Abgeordneten aus
  • Bill Clinton reiste mindestens 16 Mal mit Epsteins Privatflugzeug
  • Die Anhörungen werden hinter verschlossenen Türen in New York aufgenommen
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Mattia JutzelerRedaktor News

Am Donnerstag um 17 Uhr Schweizer Zeit muss Hillary Clinton (78) vor ausgewählten Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses antraben. Sie wird zu ihrer Vergangenheit mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) aussagen. Ihr Ehemann Bill Clinton (79) ist am Freitag zur selben Zeit an der Reihe. Die beiden werden also voneinander getrennt verhört.

Die Befragung findet hinter verschlossenen Türen in einem Haus der Clintons im Bundesstaat New York statt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Gespräche werden auf Video aufgezeichnet. Ob diese Videos zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden, ist momentan noch unklar. Laut CNN würden republikanische Abgeordnete aber eine solche Veröffentlichung anstreben.

Themenbereiche bereits fixiert

Zur Vorbereitung haben sich die Clintons intensiv mit den Epstein-Jahren auseinandergesetzt. Teils gemeinsam, teils getrennt, hätten sie laut einem Bericht von CNN ihre Erinnerungen aufgefrischt, um so Strategien für ihre Anhörung zu entwickeln. Der Ex-Präsident und seine Ehefrau würden mit der Erwartung in ihre Anhörungen gehen, dass ihnen ein langer Befragungstag bevorsteht.

Die Clintons haben sich mit den zuständigen Abgeordneten des Repräsentantenhauses im Vorfeld auf verschiedene Themenbereiche für die Anhörungen geeinigt, heisst es im Bericht weiter. Dazu gehört etwa die mögliche Einflussnahme von Epstein auf die Clintons und ob er so seine illegalen Aktivitäten schützen konnte.

Die Abgeordneten interessiere aber beispielsweise auch, ob Epstein Verbindungen zu Geheimdiensten oder ausländischen Regierungen hatte.

Unterschiedliche Beziehung zu Epstein

Über die Kontakte der Clintons zum verurteilten Sexualstraftäter wird seit Jahren spekuliert. Bill Clinton, der ehemalige US-Präsident, taucht mehrmals in den Epstein-Akten auf. Auf einem Foto ist er sogar beim Schwimmen in einem Pool mit Epsteins Gehilfin Ghislaine Maxwell (64) zu sehen. 

Laut einer Recherche von CNN reiste Bill Clinton ausserdem mindestens 16-mal mit Epsteins Privatflugzeug. Der Ex-Präsident selbst stritt bisher stets ab, etwas von den Verbrechen Epsteins gewusst zu haben. Dazu gehören Menschenhandel und sexueller Missbrauch von Minderjährigen.

Freiwillig bereit erklärt

Hillary Clinton hingegen behauptet, Epstein nie getroffen zu haben. «Jemand sagte, ich hätte ihm einmal bei einem Empfang die Hand geschüttelt, woran ich mich nicht erinnern kann», sagte sie in der ARD-Sendung «Maischberger». 

Die Clintons hatten sich freiwillig bereit erklärt, in einer Anhörung auszusagen. Zuvor hatten sie eine solche Vernehmung laut NBC News lange Zeit verweigert.

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