Darum gehts
- E-Zigarette entzündet sich auf TAP-Flug Gatwick–Porto, Notlandung am 8. Februar
- Crew löschte Feuer mit Feuerlöscher, keine Verletzten
- Flugzeug startete Stunden später erneut
Eine E-Zigarette im Handgepäck hat an Bord eines Flugs der portugiesischen Fluggesellschaft TAP für einen Notfall gesorgt. Wie die portugiesische Tageszeitung «Correio da Manhã» berichtet, ereignete sich der Vorfall am 8. Februar auf einem Flug von Gatwick in Grossbritannien nach Porto. Nur 14 Minuten nach dem Start musste der Airbus A320-214 wieder in Gatwick notlanden.
Der Grund: Eine E-Zigarette in einer Handgepäcktasche hatte sich im Gepäckfach entzündet. Die Crew reagierte rasch. «Die Kabinenbesatzung, die sich im hinteren Teil des Flugzeugs befand, bemerkte einen starken Brandgeruch und informierte sofort den Kabinenchef», zitiert «Correio da Manhã» aus dem entsprechenden Bericht der Behörde für Prävention und Untersuchung von Flug- und Eisenbahnunfällen.
Stunden später hob Flieger wieder ab
Der Kabinenchef wiederum habe umgehend das Cockpit kontaktiert und Verstärkung angefordert. Mit einem Feuerlöscher gelang es der Crew schliesslich, die Flammen zu ersticken und den Rauch zu vertreiben. Die Maschine landete sicher, das Gepäckstück wurde entfernt und untersucht. Nach einer Sicherheitskontrolle startete das Flugzeug Stunden später erneut Richtung Porto. Weder Passagiere noch Besatzung wurden verletzt.
Die Fluggesellschaft habe den Vorfall umgehend den Behörden gemeldet. Der Notfall im Flugzeug zeige, wie gefährlich elektronische Geräte an Bord werden können, so die Tageszeitung.