Nachbarin packt beim Fabian-Prozess aus
Gina H. köderte Helfer mit Nacktbildern

Im Mordprozess um den getöteten Fabian (†8) rückt das Leben der Angeklagten Gina H. (30) in den Fokus. Nachbarinnen zeichnen ein verstörendes Bild der Frau. Sie soll Männer im Dorf mit intimen Fotos gefügig gemacht haben.
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Wurde mit nur acht Jahren mitten aus dem Leben gerissen: Der kleine Fabian starb durch sechs Messerstiche.
Foto: Polizeipräsidium Rostock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Im Mordprozess um Fabian (†8) steht Gina H.s Leben im Fokus
  • Zeugin: Gina H. manipulierte Helfer mit Nacktbildern und erotischen Posts
  • 70-jähriger Unterstützer gab ihr mehrere Tausend CHF für Pferdehaltung
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Johannes HilligRedaktor News

Am 17. Verhandlungstag im Mordprozess um Fabian (†8) stand das Leben von Gina H.* (30) im Fokus. Nachbarinnen aus Reimershagen (D) zeichneten ein verstörendes Bild der Angeklagten: laut, streitlustig und mit einem zweifelhaften Umgang mit Männern. Besonders brisant: Laut einer Zeugin habe Gina H. Helfer «mit Nacktbildern angefüttert». Darüber berichtet auch die «Bild».

Einer der angeblich manipulierten Männer ist Olaf K.* Er kümmerte sich laut Nachbarin Katrin L.* um die Pferde der Angeklagten, half auf dem Hof und passte auf ihren Sohn auf. «Im Gegenzug hat sie ihn mit Nacktbildern angefüttert», sagte die Zeugin vor Gericht.

Eine andere Nachbarin erzählte: «Sie ist eine junge, hübsche Frau. Wir wohnen auf dem Dorf, natürlich fällt das auf.» Die freizügigen Bilder von Gina H. auf Facebook fand sie jedoch unpassend: «Die gehören ins Schlafzimmer und nicht ins Internet.» Kurz vor der Tat postete die Angeklagte laut der Zeugin gar ein erotisches Bild ihres nackten Rückens.

Mit mehreren Tausend Euro unterstützt

Bereits am Mittwoch wurden intime Chat-Details zwischen Gina H. und einem 70-jährigen Mathematiklehrer verlesen. Der Mann hatte die Angeklagte über Jahre mit mehreren Tausend Euro unterstützt. Das Geld floss in Pferdefutter, Tierarztrechnungen und andere Ausgaben. Im Gerichtssaal wurden Nachrichten gezeigt, in denen Gina H. ihm Spiegel-Selfies schickte. 

Auch ein enger Freund der Angeklagten sorgte für Wirbel. Der 24-Jährige widersprach mehrfach seinen früheren Aussagen bei der Polizei. Er behauptete sogar, nach seiner Vernehmung habe man ihn bestechen wollen. Die Richter konfrontierten ihn schonungslos mit seinen Widersprüchen.

Wie die «Bild» weiter berichtet, sahen mehrere Nachbarinnen Gina H. regelmässig mit ihren Pferden in Reimershagen. Einen Bezug zum Ort Klein Upahl – dort wurde Fabians Leiche gefunden – stellten sie jedoch nicht her. Die Aussagen vor Gericht zeichnen ein immer abgründigeres Bild der Angeklagten und ihres Umfelds.

* Namen bekannt 

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