Video zeigt den toten Mondfisch in Lagune in Venedig
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Bergungsaktion wegen Blockade:Video zeigt den toten Mondfisch in Lagune in Venedig

Mondfisch in Venedig ist nicht allein – wenn Meerestiere feststecken
Diese Fälle machten zuletzt Schlagzeilen

Spektakulärer Einsatz in Venedig: Ein Wassertaxi entdeckte am Samstag einen toten Mondfisch in einem Kanal. Die Feuerwehr barg das riesige Tier. Auch anderswo waren Meerestiere bereits in Nöten.
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Der Wassertaxifahrer musste wegen des riesigen Kadavers anhalten und den Notruf tätigen.
Foto: VIGILI DEL FUOCO

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Toter Mondfisch blockierte den Fasiol-Kanal in Venedig
  • Feuerwehr zog tonnenschweren Kadaver mit Spezialboot zur Entsorgungsstelle Veritas
  • Nicht der einzige Fall, bei dem ein Meerestier in Nöten war
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Der Wassertaxifahrer staunte nicht schlecht, als er bemerkte, was ihm den Weg versperrte. Laut einem Bericht der italienischen Zeitung «Corriere della Sera» trieb am vergangenen Samstag ein toter Mondfisch an der Oberfläche des Fasiol-Kanals in der Lagune von Venedig. 

Weil der leblose Fisch die Schifffahrt blockierte, wählte der Taxifahrer gegen 14 Uhr den Notruf. Die örtliche Feuerwehr rückte sogleich mit einem äusserst robusten Spezialboot an. Das Löschfahrzeug, welches mit einem Doppelhaken ausgerüstet ist, hatte genügend Kraft, um den tonnenschweren Kadaver an der Seite zu befestigen und wegzuziehen. Geborgen wurde er anschliessend mit einer Schleppvorrichtung — direkt bei der Entsorgungsstelle Veritas.

Mondfisch war möglicherweise bereits bekannt

Aktuell wird noch geprüft, ob es sich bei dem massiven Meeresbewohner um einen bekannten Mondfisch handelt, der zuletzt Ende März in der Nähe der Insel Grazie gesichtet wurde. Es kommt häufiger vor, dass sich Meerestiere zu nahe an Küsten aufhalten oder sich versehentlich in Stadtflüssen oder Kanalsystemen verirren. Diese anderen Fälle sorgten bereits für viel Aufsehen. 

Menschenkette lotst Delfine aus Kanal

In der Stadt St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida schwamm 2019 laut einem Bericht von CNN eine Gruppe von vier Delfinen, unter ihnen zwei Kälber, in einen Kanal nahe dem Stadtviertel Fossil Park. Die Säugetiere fanden daraufhin tagelang den Weg nicht mehr hinaus. Schliesslich konnten sie durch eine kreative Aktion zurück ins Riviera Bay gelotst werden. Die Retter bildeten eine Menschenkette und zeigten mit Geräusche und Vibrationen den Tieren den richtigen Weg. 

Belugawal verirrte sich in die Seine

Im Sommer 2022 fand in Frankreich eine dramatische Rettungsaktion statt. Nachdem ein arktischer Belugawal in der Seine gesichtet wurde, versuchten französische Rettungskräfte, das Tier aus dem Wasser zu ziehen. Vorerst hätte er in einem Meerwasserbecken aufgepäppelt werden sollen, um dann anschliessend im Meer freigelassen zu werden. Der Wal war jedoch zu geschwächt. Er verstarb während der Rettung. 

Seaworld rettet Seekuh in Nöten

Ein weiterer Wasserbewohner sorgte 2019 gemäss dem Lokalsender Fox 35 Orlando für Aufregung bei Seaworld. Eine Seekuh aus dem US-Bundesstaat South Carolina geriet in das Lagunensystem von Hilton Head Island. Gefunden wurde das fast 400 Kilogramm schwere und 261 Zentimeter grosse Tier in einer umzäunten Anlage. Die Rettung glückte und nach der Rehabilitation im Seaworld Orlando wurde sie Teil eines Wiederansiedlungsprogramms von Seekühen. 

Wie geht es mit Timmy weiter?

Der aktuellste Fall eines gestrandeten Meeresriesen hat derzeit noch keinen endgültigen Ausgang. Der bereits seit Anfang März in der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern gestrandete Buckelwal Timmy lebt wider Erwarten weiterhin. Zuletzt teilte der Umweltminister Till Backhaus (67) mit, dass die Obhut des Wals einer Privatinitiative übergeben werde. Der Plan sieht vor, den Wal zu bergen und von der Nordsee bis in den Atlantik zu transportieren.

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