Keine Hoffnung für Timmy
«Wir gehen davon aus, dass das Tier dort verstirbt»

Buckelwal Timmy steckt weiter fest. Experten hoffen auf Selbstbefreiung, doch sinkender Wasserstand und verwinkelte Bucht erschweren die Lage. Die Polizei berichtet, der Wal sei «sehr aktiv» gewesen. Dennoch geben die Retter die Hoffnung praktisch auf.
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Der Wal versuchte sich bereits mehrfach, freizuschwimmen.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Buckelwal Timmy steckt vor Poel auf Sandbank fest, Rettung schwierig
  • Umweltminister fordert Ruhe, Sperrzonen und Strafen für Störungen
  • Wasserschutzpolizei: Wal war nachts «sehr aktiv», Wasserpegel sinkt weiter
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Janine EnderliRedaktorin News

Das Schicksal von Buckelwal Timmy in der Ostsee bewegt die Bevölkerung nach wie vor. Aktuell befindet sich das Tier auf einer Sandbank vor der Insel Poel. Die Experten setzen zunächst auf Selbstbefreiung – in der Nacht fand somit keine weitere Rettungsaktion statt. 

Eine Meeresbiologin von Greenpeace erklärte jedoch, die Bedingungen vor Ort seien ungünstig. Das Wasser sei sehr flach und die Bucht stark verwinkelt, was eine Rettung erschwere. Sollte der Buckelwal weiterhin an derselben Stelle verbleiben, wollen Fachleute ihn im Laufe des Vormittags erneut untersuchen wie der NDR berichtet. 

Retter geben Hoffnung praktisch auf

Bei einer Pressekonferenz am Mittwochmittag verkündete Till Backhaus, Umweltminister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, den aktuellen Stand der Dinge. «Die, die Tiere lieben, die lassen ihn jetzt in Ruhe», so der Politiker. «Wegen der Urlaubszeit haben wir zunehmend Publikumsverkehr auf der Insel. Wir wollen damit verhindern, dass jemand dem Wal nahekommt.» Es werden nun Sperrzonen um den Wal eingerichtet. Wer dagegen verstösst, werde gebüsst. «Ich hoffe, dass der Wal zur Ruhe kommt und irgendwann das Zeitliche segnen kann», so Backhaus. 

Die Retter bekräftigten an der Pressekonferenz: «Wir gehen davon aus, dass das Tier dort verstirbt» Den Rettern sei bereits klargewesen, dass um 6 Uhr die letzte Chance des Wals sein werde. Sein Zustand habe sich zunehmend verschlechtert. 

Polizei: Wal «sehr aktiv»

Am Mittwochmorgen um 7.30 Uhr ist nochmals ein Boot zu dem Tier gefahren, um dessen Zustand zu überprüfen. Laut einem Sprecher der Wasserschutzpolizei war das Tier in der Nacht «sehr aktiv». 

Die Situation bleibt dennoch kritisch, denn der Wasserpegel sinkt zunehmend. Er soll noch weiter sinken, was die Situation zusätzlich verschärft. Kurz vor dem Mittag kam es in der Ostsee noch zu einer hektischen Szene. Wie «Focus Online» berichtet, näherte sich plötzlich ein grosses Ausflugsschiff dem Tier. Es kam zu chaotischen Szenen. 

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