Lautlos und eiskalt
Ukraine schickt neue Elektro-Töffs auf russische Drohnen-Jagd

Die Ukraine setzt an der Front ab sofort auf eine neue, lautlose Waffe: Der Elektro-Militärtöff «Wolfstorm» hat die offizielle Zulassung für das Schlachtfeld erhalten. Die 80 km/h schnellen Flitzer sind für feindliche Wärmebildkameras fast unsichtbar.
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Mit diesen Hightech-Töffs will die Ukraine an der Front einen Vorteil erringen.
Foto: Verteidigungsministerium Ukraine

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ukraine setzt geräuschlosen E-Töff Wolfstorm für Front ein
  • Tarnung durch geringe Wärmesignatur schützt vor feindlicher Ortung
  • Fahrzeug wiegt 105 kg, erreicht 80 km/h und 100 km Reichweite
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Janine EnderliRedaktorin News

Wer an der Front entdeckt wird, lebt gefährlich. Hightech-Drohnen und Wärmebildkameras machen im Ukraine-Krieg selbst kleinste Bewegungen sichtbar – oft lange bevor Soldaten ihr Ziel erreichen. Für die Truppen kann jede Wärmespur und jedes Motorengeräusch zur tödlichen Falle werden. 

Um diesen Nachteil auszugleichen, setzt die Ukraine nun auf ein ungewöhnliches Mittel. Das ukrainische Verteidigungsministerium hat den E-Töff «Wolfstorm» für den Militäreinsatz zugelassen. Das 105 Kilogramm schwere Fahrzeug erreicht bis zu 80 km/h, fährt mit einer Akkuladung rund 100 Kilometer weit und kann zwei voll ausgerüstete Soldaten transportieren.

Blitzschnell im unwegsamen Gelände

Weil der E-Motor kaum Hitze abgibt und nahezu geräuschlos ist, tappen russische Aufklärer im Dunkeln. Wo normale Benzinmotoren sofort die feindliche Artillerie anlocken, schleicht sich der «Wolfstorm» unbemerkt durchs Visier der Drohnen.

Ein weiterer Pluspunkt: Der E-Töff ist deutlich kleiner und wendiger als klassische Panzerfahrzeuge. Die Soldaten können schmale Waldwege nutzen, Trümmerteile umfahren und sich blitzschnell im unwegsamen Gelände bewegen. Perfekt für Spionage-Missionen oder die schnelle Evakuierung von Verwundeten.

Auch die Russen setzen auf die Töff-Taktik

Töffs haben sich inzwischen zu einer der wichtigsten Fahrzeugklassen an der ukrainischen Front entwickelt. Kleine mobile Einheiten sowie Verwundeten- und Evakuierungsteams können mit ihnen schnell auch schwer zugängliches Gelände durchqueren – dort, wo grössere und schwerere Fahrzeuge an ihre Grenzen stossen.

Das hat allerdings auch die Gegenseite begriffen. Die russische Armee setzt ebenfalls massiv auf Töffs – allerdings für brutale Sturmangriffe. Im vergangenen Jahr rasten bis zu 100 russische Soldaten auf Motorrädern auf die hart umkämpfte Stadt Pokrowsk im Donbass zu. Eine neue, aggressive Strategie des Kremls, um die ukrainischen Stellungen im Rekordtempo zu überrennen. Mit den neuen E-Töffs hält die Ukraine nun lautlos dagegen.

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