Darum gehts
- Jared Kushner und Steve Witkoff trafen Putin am Samstag in Moskau
- Putin betonte Erfolge der russischen Armee und hält an Kriegszielen fest
- Dreitägiger Luftangriff-Stopp auf Kiew; Team reist weiter zu Selenski
Kaum Hoffnung auf Frieden: Trump-Schwiegersohn Jared Kushner (45) und US-Unterhändler Steve Witkoff (69) sprachen am Samstag drei Stunden mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin (73). Doch der Kreml hält eisern an seinen Maximalforderungen fest.
Laut dem Sender CNN war die Stimmung freundlich. Putin richtete US-Präsident Donald Trump (80) «beste Wünsche und Dank» aus. Witkoff schwärmte von «unglaublichen Erinnerungen». Greifbare Ergebnisse? Fehlanzeige.
«Erfolge der russischen Armee»
Ein wichtiger Kreml-Berater betonte im Anschluss, dass Putin weiterhin an ein Erreichen aller Kriegsziele glaube. Der Präsident habe «die tatsächlichen Erfolge der russischen Armee» hervorgehoben. Nun sollen Kushner und Witkoff die Position Moskaus an den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski (48) übermitteln.
Immerhin hat Putin wegen des Besuchs einen dreitägigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew befohlen. Auch die Ukraine will Moskau in dieser Zeit nach eigenen Angaben nicht angreifen. Die USA stellten für die nächsten Wochen «konkrete Pläne» für ein Kriegsende in Aussicht, die man am Samstag erörtert habe.
Weiter zu Selenski
Experten sind sich uneins, wer im Krieg aktuell tatsächlich die Oberhand hat. Während der Ukraine immer wieder Nadelstiche gegen die russische Infrastruktur gelingen, reagiert Moskau mit massiven Luftangriffen auf zivile Ziele. Dabei mangelt es der Ukraine offenbar zunehmend an Abwehrraketen. An der Front kommen die Russen seit Monaten kaum voran.
Kushner und Witkoff reisen nun weiter nach Kiew. «Wir sind bereit für ein substanzielles Gespräch. Vielen Dank an alle, die der Ukraine zur Seite stehen», schrieb Selenski auf der Plattform X.