«USA haben die furchterregendste Armee der Erde»
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Trump nach Maduro-Festnahme:«USA haben die furchterregendste Armee der Erde»

Trump hält Rede in Washington D.C.
«Wir haben die furchterregendste Armee der Welt»

Donald Trump traf sich am Dienstag mit Republikanern des Repräsentantenhauses. Im Anschluss hielt Trump eine Rede. Es gab viel Lob und Eigenlob. Trump machte zudem deutlich, wie wichtig es für die Republikaner sei, die Midterms zu gewinnen. Die Rede im Tickerprotokoll.
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Donald Trump will die Agenda der republikanischen Politiker im Repräsentantenhaus vereinheitlichen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • USA wählen 2026 Abgeordnete – Trump will Republikaner auf Linie bringen
  • Republikaner besitzen nur sieben Sitze Mehrheit im Repräsentantenhaus
  • Trump: Republikaner müssen Midterms gewinnen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
06.01.2026, 17:36 Uhr

«Ich liebe euch alle»

Er habe noch nicht ein einziges Wort vom Teleprompter abgelesen, sagt Trump nach rund eineinhalb Stunden. «Wir hatten das erfolgreichste erste Jahr, das je ein US-Präsident in Geschichte hatte.» Trump beendet seine Rede. «Ich liebe euch alle. Vielen Dank!»

Und damit beenden wir diesen Ticker. Vielen Dank fürs Mitlesen!

06.01.2026, 17:33 Uhr

«Wir müssen die Midterms gewinnen»

«Wenn wir die Midterms nicht gewinnen, finden sie einen Grund, mich meines Amtes zu entheben», so Trump weiter. «Sie hätten eigentlich Biden seines Amtes entheben sollen.» Trump fordert: «Wir müssen die Midterms gewinnen!» Und weiter: «Wir machen eine Politik mit gesundem Menschenverstand.»

06.01.2026, 17:30 Uhr

Trump fährt fort

Trump hat nur kurz Luft geholt. Die Rede geht weiter. Er lobt seine Bemühungen im Bereich der Gesundheitsversorgung und der Energieversorgung. «Lass das Geld direkt bei den Leuten ankommen», sagt Trump immer wieder. Und weiter: «Die Energiepreise sind in meiner Amtszeit stark gesunken – und sie werden weiter sinken.»

06.01.2026, 17:20 Uhr

«Was wir tun, ist das Richtige für das Land»

Die Rede neigt sich dem Ende entgegen. «Ihr seid tolle Leute», sagt Trump. «Was wir tun, ist das Richtige für das Land. Wir sind nicht Republikaner und Demokraten. Wir tun einfach das Richtige für das Land.»

06.01.2026, 17:10 Uhr

Noch mehr Eigenlob

Niemand wolle über die grossartigen Erfolge der Trump-Administration sprechen, behauptet Trump. Die USA hätten wieder eine grossartige Wirtschaft und ein grossartiges Militär. Trump lobt auch die Aktienmärkte. «An 47 Tagen in den letzten elf Monaten haben wir ein neues Allzeithoch erreicht.»

Die USA würden alleine 18 Billionen Dollar durch die Zölle einnehmen.

06.01.2026, 17:07 Uhr

«Einige Länder waren frech»

Trump spricht darüber, wie der «Deal» mit Frankreich und anderen Ländern um Arzneimittelpreise ablief. «Einige blieben zunächst stark, einige waren nett, einige waren frech.» Alle hätten sich am Ende auf Zölle eingelassen.

06.01.2026, 17:01 Uhr

«Ich habe einen Deal mit den Pharmafirmen gemacht»

Und jetzt gehts um die Arzneimittelpreise in den USA. Man habe hohe Preise geerbt. Man habe Inflation geerbt. Na, wem die Kritik wohl gilt? Seine Regierung habe die Wirtschaft wieder auf Vordermann gebracht. «Ich habe einen Deal mit den Pharmafirmen gemacht.»

06.01.2026, 16:55 Uhr

Todes-Gerüchte um Trump

Jetzt gehts ums Golfspielen. «Ich bin ein guter Golfer. Jeder weiss das.» Trump erinnert an die Gerüchte um sein Ableben. Er sei eines Tages während einer Golfsession angerufen worden und mit den Gerüchten konfrontiert worden. Er habe bloss zwei Stunden Golf spielen wollen, ohne dass irgendjemand davon etwas wisse. «Es hat mich Wochen gebraucht, dieses Gerücht auszuräumen.»

06.01.2026, 16:51 Uhr

Trump spricht über Terrorangriff in Washington

Trump spricht nun über den Terrorangriff auf die Nationalgardisten in Washington D.C. vor wenigen Wochen. Bei dem Angriff wurde eine 20-jährige Nationalgardistin getötet, ein 24-jähriger Nationalgardist schwer verletzt. Er sei auf dem Weg der Besserung, sagt Trump. «Sie ist nun im Himmel.»

Washington D.C. sei nun sicher, so der US-Präsident weiter. «Man fühlt sich sicher.» Seine Regierung habe auch in Chicago einen «grossartigen Job» gemacht.

06.01.2026, 16:44 Uhr

Trump wettert gegen Venezolaner

Jetzt gehts um die US-Grenze. «Ich habe die Grenze repariert. Ich habe sie in meiner ersten Amtszeit repariert. Aber zu Beginn meiner zweiten Amtszeit stand es um unsere Grenze noch viel schlimmer. Die Leute vergessen, was wir getan haben.» Vorher seien Millionen von Menschen über die Grenze eingewandert. «Wir dürfen sie nicht vergessen lassen, dass wir so einen grossartigen Job gemacht haben.»

Jetzt gehts den Venezolanern an den Kragen. «Diese Leute sind ein Elend», wettert Trump. «Ich kenne keine Menschen, die so schlecht aussehen.»

Das Jahr 2026 ist für die USA ein Zwischenwahljahr. Von März bis November geht das Volk an die Urne, um die Abgeordneten des Repräsentantenhauses zu bestimmen. Da die Republikaner aktuell nur eine knappe Mehrheit in diesem Kongress besitzen, will US-Präsident Donald Trump (79) die Abgeordneten seiner Partei zu Beginn dieses wichtigen Wahljahres auf eine Linie bringen.

Die Republikaner veranstalten in Washington D.C. am Dienstag ein ganztägiges Politikforum, berichtet ABC News. Ziel sei es, das Programm für das aktuelle Jahr auszuarbeiten. Trump will an diesem Anlass eine Rede halten, um sicherzustellen, dass alle Abgeordneten in ihrer Agenda übereinstimmen.

Venezuela und Innenpolitik

Die Veranstaltung findet nur wenige Tage nach der spektakulären Gefangennahme von Nicolás Maduro (63) statt. Der ehemalige venezolanische Präsident wurde am Samstag von einer Elite-Militäreinheit der USA in seinem Palast festgenommen. Die republikanischen Abgeordneten haben die Regierung bei diesem Vorhaben weitestgehend unterstützt. Laut NPR fordern sie von der Trump-Regierung aber trotzdem mehr Details über die zukünftige Rolle der USA in Venezuela.

Neben der Venezuela-Krise werden bei der republikanischen Konferenz aber aufgrund der anstehenden Wahlen auch innenpolitische Themen besprochen. Laut ABC News sollen etwa die Bezahlbarkeit von Wohnraum, die Steuer- sowie die Gesundheitspolitik der USA thematisiert werden.

Knappe Mehrheit und mehr Gegenwind

Die Republikaner haben im Repräsentantenhaus aktuell sieben Sitze mehr als die Demokraten. Zu dieser lediglich knappen Mehrheit kommt hinzu, dass sich viele der republikanischen Abgeordneten laut ABC News immer häufiger Trumps Wünschen widersetzen. Insbesondere in Bezug auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten spüre er inzwischen regelmässig Gegenwind aus der eigenen Partei.

Mit dem Treffen am Dienstag wolle der US-Präsident erreichen, dass seine gesamte Partei wieder am gleichen Strick zieht.

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