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US-Gesandte in Kiew und Moskau:So unterschiedlich werden Selenski und Putin begrüsst

Trump-Gesandte auf Friedensmission in Moskau und Kiew
Handschlag für Putin und Umarmung für Selenski

Nachdem amerikanische Unterhändler rund um Trump-Schwiegersohn Kushner und Spezialgesandten Witkoff am Samstag in Moskau für Friedensverhandlungen gastierten, sind sie nun in der Ukraine gelandet. Hier sollen die Gespräche mit Selenski weitergehen.
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Für Gespräche in Kiew: Steve Witkoff und Jared Kushner mit Wolodimir Selenski.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Gesandte Kushner und Witkoff verhandeln in Kiew über Friedensvorschlag
  • Selenski betont Bedeutung von Frieden, Sicherheitsgarantien und realistischen Ansätzen
  • Putin-Gespräche fanden am Samstag statt, Russland bleibt bei seinen Forderungen
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Am Samstag wurden US-Sondergesandter Steve Witkoff (69) und Jared Kushner (45) am Flughafen Moskaus von Putins Berater Kirill Dmitrijew willkommen geheissen, am Sonntag wurden sie von einer ukrainischen Delegation an einem Bahnhof in Kiew empfangen. Die amerikanischen Unterhändler wollen mit Präsident Wolodimir Selenski (48) über einen neuen Friedensvorschlag aus Washington verhandeln.

Es ist das erste Mal, dass Kushner und Witkoff in Kiew gastieren – zur Begrüssung gab es eine grosse Umarmung vom ukrainischen Präsidenten für die beiden. Nach dem Treffen erklärten Selenski und die beiden US-Gesandten, das Gespräch sei gut gelaufen. «Wir stehen hier alle auf derselben Seite und wollen alle wirklich, dass es keinen Krieg und kein Leid gibt, dass keine Menschen sterben»

Selenski will mit Putin über Gebietsabtretungen sprechen

Man wolle, dass der Krieg mit einem «gerechten Frieden endet, der für uns alle fair ist». Witkoff bezeichnete die Gespräche als «substanziell» und betonte, es werde auch zukünftige Gespräche geben. «Wir hatten eine sehr bedeutungsvolle, substanzielle und wichtige Diskussion, und wir sind sehr ermutigt und freuen uns darauf, diesen Dialog so lange fortzusetzen, wie es notwendig ist», so der US-Sondergesandte.

Auch Kushner äusserte sich: «Ich hoffe, dass diese Reise neue Impulse für den weiteren Weg gebracht hat. Ich denke, wir haben viel aus dieser Reise gelernt.»

Selenski sprach von zwei Verhandlungsrunden, die man während des Treffens durchgeführt hat. Derzeit gehe man davon aus, dass der Krieg auch diesen Winter noch weitergehen wird – deswegen zählt die Ukraine auf Patriot-Systeme. «Die Frage der Patriot-Raketen ist für uns eine sehr dringende und sehr wichtige Angelegenheit. Sollte der Krieg im Winter weitergehen – und bisher sieht es ganz danach aus –, setzen wir grosse Hoffnungen auf das Winterpaket, das ich heute ausführlich mit Steve, Jared und unseren europäischen Partnern besprochen habe.»

Auch die Frage um Territorien und Gebietsabtretungen sei diskutiert worden. «Wir haben darüber gesprochen», so Selenski. «Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich solch komplexe Fragen nur auf der Ebene der Staatschefs lösen lassen»

Tour durch Kirche

Im Vorfeld des Treffens äusserte sich Selenski bereits zu den Vorbereitungen. «Wir sind bereit für das Gespräch. Die Ukraine war stets konstruktiv und wird dies auch bleiben. Wir sind daran interessiert, das Ende des Krieges näherzubringen», schreibt der ukrainische Präsident. «Frieden ist notwendig. Sicherheitsgarantien sind notwendig. Ein würdiger Charakter des Friedens nach dem Krieg ist notwendig.»

Nach einer Tour durch die St.-Sofia-Kathedrale in der Hauptstadt begannen am Nachmittag schliesslich die Gespräche mit Selenski. Ukrainische Vorschläge würden bereits bereitliegen, so der Präsident. Nun sei es wichtig, «koordiniert, sachlich und realistisch» vorzugehen.

Kreml besteht auf Forderungen

Am Samstag fanden bereits Verhandlungen mit Kremlchef Wladimir Putin (73) statt. Schon im Vorfeld liess Regierungssprecher Dmitri Peskow (58) durchblicken, Russland würde «bei seinen Forderungen bleiben». Moskau verlangt somit weiterhin Gebietsabtretungen, den Verzicht der Ukraine auf eine Nato-Perspektive und eine deutliche Verkleinerung der ukrainischen Streitkräfte.

Putin berichtete Witkoff und Kushner am Samstag laut einem Kreml-Berater von «tatsächlichen Erfolgen der russischen Armee». Konkrete Ergebnisse wurden nicht bekannt.

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