«Kein Witz oder Medien-Trick»
Kitkat wehrt sich nach Schoggi-Klau

Die Firma Nestlé wurde um zwölf Tonnen Kitkats erleichtert. Nach dem Diebstahl nutzen andere Firmen das Statement für humoristische Seitenhiebe. Nun veröffentlicht die Firma eine weitere Stellungnahme – und lanciert einen Schoggi-Tracker.
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In einem offiziellen Statement informierte Kitkat über den Schoggi-Diebstahl.
Foto: Screenshot

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nestlé bestätigt Diebstahl im Wert von CHF 500'000
  • Nestlé startet Suche mit Online-Tracker
  • Domino’s Pizza und andere Firmen reagieren humorvoll mit Fake-Statements
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Angela RosserJournalistin News

Zwölf Tonnen knusprige Schoggi-Riegel sind spurlos verschwunden. Als wäre dieser Verlust nicht genug, muss sich Hersteller Kitkat nun auch noch mit Fake-Statements herumschlagen. So nutzen zahlreiche Firmen die zugegeben etwas verrückte Meldung zu ihren Gunsten.

Domino’s Pizza zum Beispiel bekundet dem Schoggi-Riesen sein Beileid. Einen Satz später heisst es: «Gleichzeitig, und das hat damit nichts zu tun, verkünden wir, dass wir jetzt eine Kitkat-Pizza verkaufen.» Es wird also angedeutet, dass Domino's Pizza selbst der feiste Schoggi-Dieb sei.

KI und reichlich Humor

Auch KFC, Ryanair, McDonald’s und Microsoft springen auf den Zug auf und posten Statements oder KI-generierte Bilder in den sozialen Medien.

Domino’s Pizza will Schoggi-Pizza anbieten:

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Bei Microsoft Edge stehen angeblich plötzlich kistenweise Kitkats herum:

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KFC betreibt Produkttests:

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Auch eine Schweizer Social-Media-Agentur ist gemäss Statement «nur am Zügeln»:

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Kitkat lanciert Tracker für gestohlene Schoggi

Jetzt scheint sich der Konzern Nestlé, zu dem Kitkat gehört, gezwungen zu sehen, ein weiteres Statement zu veröffentlichen. Die Firma bedankt sich für das Interesse – aber «nur um klarzustellen, es handelt sich hier nicht um einen Werbetrick oder einen 1.-April-Scherz». Es habe wirklich jemand zwölf Tonnen Kitkats gestohlen, und man wolle herausfinden, wo diese sind.

Zu diesem Zweck hat der Hersteller sogar einen «Stolen Kitkat Tracker» erstellt. Zu diesem gelangt man über einen Link auf dessen Instagramseite. Gibt man dort die Chargennummer seines Kitkats ein, findet man heraus, ob man gerade eines der zum Diebesgut gehörenden Stängeli verspeist oder nicht. Für die Firma und Kitkat-Fans ist der Coup sicherlich ein herber Verlust, der humoristische Schlagabtausch unterhält aber zuverlässig.

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