Grönländer über Trumps Annektierungsgelüste
«Das ist in einer zivilisierten Welt nicht akzeptabel»

Unternehmer wehren sich gegen Trumps Vorstoss, Grönland unter US-Kontrolle zu stellen. «Das ist in der zivilisierten Welt nicht akzeptabel», sagt der Direktor des grönländischen Wirtschaftsverbands.
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Sie wissen nicht, wie ernst es US-Präsident Donald Trump mit seinen Äusserungen über die Insel meint.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump plant mögliche Annexion Grönlands, löst internationale Besorgnis aus
  • Grönland und Dänemark reagieren empört: «Es reicht jetzt»
  • Trump ist 79 Jahre alt und Republikaner
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Janine EnderliRedaktorin News

Es sind besorgniserregende Aussagen von US-Präsident Donald Trump (79). Der Republikaner hat mehrfach angedeutet, dass er gerne Grönland annektieren möchte. 

Nach dem Sturz des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro rückt die Frage ins Zentrum, ob für die USA nun Grönland das nächste Ziel ist. 

Dänische Regierung: «Es reicht jetzt»

Die Regierungschefs von Dänemark und Grönland haben sich deutlich zu Wort gemeldet. «Es reicht jetzt», hiess es schon zu Wochenbeginn, als die Diskussionen aufflammten. 

Nun haben sich Grönländer auch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP geäussert. «Man weiss nicht, ob man ihn ernst nehmen soll oder nicht», sagt Kunuk Evaldsen, ein Unternehmer aus Nuuk.

Das sagen Unternehmer

Die militärische Intervention der USA in Venezuela hat die Sorgen zusätzlich verstärkt und alte Ängste vor möglichen amerikanischen Ambitionen auf das rohstoffreiche, autonome dänische Territorium neu entfacht.

Die Reaktionen aus der grönländischen Wirtschaft fallen deutlich aus: «Das ist nichts, was wir begrüssen», sagt Christian Keldsen, Direktor des grönländischen Wirtschaftsverbands. «Das ist in der zivilisierten Welt nicht akzeptabel.»


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