Geheimtipp in Spanien
Dorf trotzt jeder Logik – die Häuser stecken im Felsen

Setenil de las Bodegas ist ein märchenhafter Ort mit einer jahrhundertealten Geschichte. Inmitten einer Schlucht bauten die Einwohner ihre Häuser unter den hervorragenden Felsen.
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In Andalusien lockt eine kleine Stadt umgeben von Grün jedes Jahr Tausende Touristen an.
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Setenil de las Bodegas: Spanische Kleinstadt mit 3000 Einwohnern lebt unter Felsen
  • Strasse der Schattenhöhlen: Häuser ohne Dächer, Felsen als natürliche Abdeckung
  • Arabische Festung aus dem 12. Jahrhundert bietet Sicht auf Dorf und Tal
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Wiebke Köhne

Jedes Jahr zieht es Tausende von Touristen in den Süden Spaniens. Ein besonders beliebtes Reiseziel ist die Kleinstadt Setenil de las Bodegas in der Provinz Càdiz. Dort kann man beobachten, wie seine 3000 Einwohner buchstäblich unter dem Felsen leben. Besucher beschreiben das Städtchen auch als verstecktes Juwel von Andalusien.

Die Siedlung liegt in einer Schlucht, die der Fluss Guadalporqun einst über Jahrtausende hinweg geformt hatte. Die dadurch natürlich entstandenen Höhlen und Felsspalten wurden in die Architektur der Stadt integriert. Ein eindrückliches Bild: An vielen Stellen scheint der Berg über den Strassen zu schweben. 

Schlemmen unter dem Felsen

Eine der bekanntesten dieser Strassen ist die Calle Cuevas de la Sombra – übersetzt bedeutet das Strasse der Schattenhöhlen. Die anliegenden Häuser werden vollständig vom Felsen abgedeckt und benötigen daher kein Dach. Hier finden sich zahlreiche Cafés und Restaurants, in denen man es sich gemütlich machen kann.

Eine alte und abwechslungsreiche Geschichte

Wer mehr über die Jahrhunderte alte Geschichte des Orts erfahren möchte, sollte sich die arabische Festung anschauen, die über Setenil thront. Die Festung ist ein Überbleibsel aus dem 12. Jahrhundert, als dieser Teil Spaniens vom Almohaden-Kalifat beherrscht wurde. Der Aufstieg lohnt sich: Von den Festungsmauern aus hat man einen Überblick über das gesamte Dorf und das umliegende grüne Tal. 

Zudem finden sich fünf Kirchen in der Stadt. Die bekannteste, die Nuestra Señora de la Encarnación, wurde auf den Fundamenten einer ehemaligen Moschee errichtet. Beim Bau der Kirche flossen sowohl gotische als auch Stilelemente aus der Renaissance mit ein. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier. 

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