Dein Schlaf wird besser und tiefer
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5 Tipps für bessere Erholung:Dein Schlaf wird besser und tiefer

Früher ins Bett hilft nicht
Experten erklären drei entscheidende Faktoren für erholsamen Schlaf

In der Hoffnung, am nächsten Morgen mit mehr Energie in den Tag zu starten, gehen viele frühzeitig schlafen. Da unsere innere Uhr jedoch individuell ist, geht diese Rechnung nicht immer auf. Laut Schlafexperten sind drei Faktoren für erholsamen Schlaf entscheidend.
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Für einen optimalen Schlaf sind laut Experten die Schlafqualität, die Schlafdauer und ein regelmässiger Schlafrhythmus entscheidend. (Symbolbild)
Foto: Getty Images/ABSODELS RF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Experten empfehlen Erwachsenen täglich sieben bis neun Stunden Schlaf für Erholung
  • Schlafqualität hängt von Regelmässigkeit, individuellem Rhythmus und täglichen Aktivitäten ab
  • Nur ein bis zwei nächtliche Wachphasen sind normal, sagt Harvard-Experte Zhou
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Wiebke Köhne

Sowohl unsere körperliche als auch unsere psychische Gesundheit ist auf ausreichend Erholung angewiesen. Unser Schlaf spielt dabei die entscheidende Rolle. Die eine Schlafroutine, die für jeden funktioniert, gibt es jedoch nicht. Wie viel Energie man nach dem Aufwachen tatsächlich hat, hängt laut Experten von der Schlafdauer, der Schlafqualität und der Regelmässigkeit des Schlafrhythmus ab. 

Die optimale Schlafenszeit hängt stark von dem zirkadianen Rhythmus – der biologischen inneren Uhr – ab. Wie Schlafexperte Eric Zhou von der US-Universität Harvard gegenüber der amerikanischen Ernährungsplattform «Eating Well» angibt, ist dieser Rhythmus sehr individuell. Während die einen früh ins Bett gehen und schon im Morgengrauen aufstehen, bleiben die sogenannten Nachteulen länger wach und stehen später auf. Der Grossteil der Menschen liegt laut Zhou irgendwo dazwischen. 

Erwachsene sollten täglich sieben bis neun Stunden schlafen

Schlafmedizinerin und Gründerin einer Telemedizin-Klinik in Kalifornien, Nishi Bhopal, gibt gegenüber der Plattform ebenfalls an, dass es keine ideale Schlafenszeit für alle gibt. Sie rät dazu, den Schlafrhythmus jeweils an die Aufstehzeit anzupassen. Dabei werden für Erwachsene grundsätzlich sieben bis neun Stunden Schlaf empfohlen. Wer kann, sollte zudem möglichst regelmässig zu Bett gehen. Laut Bhopal reagiert unser Gehirn auf Routine, und die Qualität des Schlafs nimmt dadurch zu. 

Denn acht Stunden im Bett zu verbringen, bedeutet nicht automatisch, acht Stunden gut zu schlafen. Wenn die Schlafqualität mangelhaft ist, wacht man am Morgen oftmals bereits erschöpft auf. Probleme beim Einschlafen oder zwischenzeitliches Aufwachen in der Nacht deuten auf einen gestörten Schlafrhythmus hin. Wer jedoch nur ein- oder zweimal pro Nacht wach wird und innerhalb von 10 bis 15 Minuten wieder einschläft, muss sich laut Zhou noch keine Sorgen machen. 

Sonnenlicht nach dem Aufstehen hilft unserer inneren Uhr

Dass Regelmässigkeit ein entscheidender Faktor ist, zeigt sich auch daran, dass Schlafmangel unter der Woche nicht mit Ausschlafen am Wochenende ausgeglichen werden kann. «Menschen mit einem guten Schlafrhythmus schlafen in der Regel immer dieselbe vorhersehbare Stundenzahl, mit Schwankungen von 30 Minuten», sagt Zhou gegenüber der Plattform. 

Unsere täglichen Aktivitäten können unseren Schlafrhythmus und unsere Schlafqualität verbessern. Zhou rät dazu, sich nach dem Aufstehen direkt natürlichem Sonnenlicht auszusetzen. Denn Licht ist eines der wichtigsten Signale, anhand derer unser Körper seine innere Uhr reguliert. Auch Bhopal betont den positiven Effekt von Sonnenlicht. Zudem warnt sie davor, dass man sich nicht zu sehr in dem Gedanken an den perfekten Schlaf verlieren sollte – der daraus resultierende innere Druck könnte im schlimmsten Fall genau das Gegenteil bewirken. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf Blic.rs. Das serbische Nachrichtenportal gehört wie Blick zu Ringier.  

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