Folgenschwere Verwechslung
Leichenteile an Firma in Österreich geliefert

Ein Flugzeugzulieferer in Österreich hat eine makabere Lieferung erhalten: Acht menschliche Torsos in Kühlboxen. Ermittlungen ergaben, dass die Fracht irrtümlich falsch zugeordnet wurde. Nur: Für wen war die Lieferung eigentlich bestimmt?
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Acht menschliche Torsos wurden in Kühlboxen nach Österreich geliefert. (Symbolbild)
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Menschliche Überreste schockieren Flugzeugzulieferer in Österreich
  • Insgesamt acht Torsos für medizinische Zwecke in Kühlboxen entdeckt
  • Verwechslung am Flughafen München führte zur falschen Lieferung
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Daniel MacherRedaktor News

Mit einer derart schockierenden Lieferung hatte bei einem Flugzeugzulieferer im österreichischen St. Martin niemand gerechnet. Statt der erwarteten Fracht trafen am Montagnachmittag mehrere Kühlpakete ein, deren Inhalt selbst erfahrene Mitarbeitende erschütterte.

Wie die österreichische Zeitung «Heute» berichtet, öffnete eine 30-jährige Angestellte eine der Boxen und machte dabei eine makabre Entdeckung: Darin befand sich ein menschlicher Torso. Auch in den weiteren Paketen fanden sich menschliche Überreste. Insgesamt lagen laut Polizei acht Torsos in den Kühlboxen.

Handelt es sich um ein Verbrechen?

Die Mitarbeiterin reagierte umgehend und informierte ihre Vorgesetzten. Diese alarmierten daraufhin die Polizei, die den Vorfall untersuchte. Aufgrund der ungewöhnlichen Umstände stand zunächst die Frage im Raum, ob ein Verbrechen vorliegen könnte.

Die Ermittlungen brachten jedoch rasch Entwarnung. Nach Angaben der Behörden handelte es sich bei den Leichenteilen um Präparate, die für medizinische Untersuchungen und Forschungszwecke bestimmt waren. Hinweise auf eine Straftat ergaben sich nicht.

Eine folgenschwere Verwechslung

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll die Ursache des Vorfalls in einer Verwechslung bei der Frachtabwicklung liegen. Nach der Ankunft der Sendung am Flughafen München seien die Pakete offenbar falsch zugeordnet worden. Dadurch gelangten die Kühlboxen mit den menschlichen Überresten irrtümlich an den Flugzeugzulieferer im Innviertel.

Während die medizinische Fracht beim Flugzeugzulieferer landete, blieb die eigentliche Lieferung für das Unternehmen zunächst verschwunden. Wo sich diese befindet, ist bislang nicht bekannt.

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